36. Amberger Adventssingen im Stadttheater
Es geht wieder "Af Weihnachtn zou"

"Af Weihnachtn zou" geht es immer wieder viel zu schnell. Plätzchen backen, das Festmenü planen, Geschenke kaufen und verpacken, den Christbaum aussuchen und schmücken: Zwischen all diesen hektischen Aktivitäten setzt das 36. Amberger Adventssingen eine Zäsur der ruhigen Art.

"Af Weihnachtn zou" bedeutet im Stadttheater 90 Minuten Auszeit mit Mundartgesang, Stubenmusik und einem kleinen Krippenspiel. Der Vorverkauf für die beliebte Adventsveranstaltung am Sonntag, 11. Dezember (jeweils um 16 und 19.30 Uhr) beginnt am Dienstag, 8. November, in der Tourist-Info.

Reinhold Escherl schlüpft erneut in die Rolle des Erzählers und trägt besinnliche Gedanken und Texte aus der Oberpfalz vor. Zweiter fester Programmpunkt ist das Krippenspiel, wie immer von den Hirtenkindern der Freudenberger Bauernbühne unter der Leitung von Barbara Söllner dargeboten.

Mit gefühlvollem Chorgesang will das junge Amberger Vokalensemble Vox Aeterna Vorfreude auf das bevorstehende Christfest entfachen. Freundschaft und die Liebe zum gemeinsamen Musizieren verbinden die zwölf ehemaligen Schüler des Max-Reger-Gymnasiums, die sich nach ihrem Abitur im Sommer 2015 zu einer Gesangsgruppe unter der Leitung von Lisa-Maria Holzschuh zusammengefunden haben. Im April 2016 durften die Sänger an einem Meisterkurs mit einem der besten Vokalensembles der Welt, den King's Singers, teilnehmen.

Zwei weitere junge Talente stehen mit den Stauber Moidln auf der Bühne. Michaela und Theresa Stauber singen seit sieben Jahren zusammen und werden von Rita Butz an der Zither begleitet. 2015 vertraten die Schwestern den Landkreis beim Regensburger Adventsingen in St. Emmeram. Ein weiteres besonderes Erlebnis war für das Duo die Gestaltung der Nikolausfeier in der Bayerischen Landesvertretung in Berlin. Beim Zwieseler Finken wurden die Stauber Moidln mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet.

Oberpfälzer Mundart


Auch die Kaltenbachsänger haben sich dem Volksgesang in Oberpfälzer Mundart verschrieben. Seit 1997 musizieren Johann Mederer, Albert Härtl, Otto Buchner, Johann Fruth, Stefan Thumann und Johann Marx zusammen. Zu ihrem Repertoire gehören deftige und humorvolle Lieder, aber auch einfühlsame und bodenständige Weisen. Die Texte und Melodien stammen teilweise aus der Feder des Oberpfälzer Mundartdichters Stefan Thumann, der das Ensemble leitet.

Vor 27 Jahren hat sich die Leyher Stubenmusik im Nürnberger Stadtteil Leyh gegründet. Astrid Adam (Flöten, Hackbrett), Monika Anhalt (Hackbrett, Harfe) und Ted Reed (Gitarre) haben sich in dieser Zeit ein umfangreiches Repertoire erarbeitet - vom barocken Komponisten Jean-Baptiste Lully bis zum Tango, vom Blues bis zum Blasmusikklassiker. Regelmäßig ist das Trio zu Gast im Bayerischen Rundfunk und Fernsehen und spielte in der Bayerischen Vertretung in Brüssel.

Erhabene Blechbläserklänge steuert das Bläserquartett Hl. Dreifaltigkeit unter der Leitung von Anton Lottner bei. Das mit zwei Trompeten (Anton Lottner und Michaela Krieg), Horn (Sabine Lottner) und Posaune (Stefan Süttlerin) besetzte Ensemble umrahmt regelmäßig die Gottesdienste in Dreifaltigkeit und beim Bergfest.

Das Holzbläsertrio des Nordbayerischen Musikbunds rundet mit festlichen Melodien das Adventssingen 2016 ab. Rüdiger Alt (Klarinette) und Frank Starp (Fagott) spielen inzwischen bei verschiedenen professionellen Orchestern. Annette Pruy-Semsch (Klarinette) ist staatlich geprüfte Dirigentin des Musikzugs Hirschau.

Karte kostet sieben Euro


Tickets für die beiden Aufführungen gibt es, wie anfangs erwähnt, in der Tourist-Info am Hallplatz, 09621/10-233 oder per E-Mail unter der Adresse tourismus@amberg.de. Die Eintrittskarten kosten einheitlich sieben Euro auf sämtlichen Plätzen.
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