ACC präsentiert 2016 seine zehnte Kunstausstellung
Joseph Beuys zum Geburtstag

Der Meister in Gelb: Yellow.
Kultur
Amberg in der Oberpfalz
27.12.2015
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Rund 120 Exponate, und zwar überwiegend als Originalgrafiken: Anlässlich seines 20-jährigen Bestehens im nächsten Jahr ist dem ACC ein großer Coup geglückt - eine Ausstellung mit Werken von Joseph Beuys.

Zwei Jahre nach der Picasso-Ausstellung kündigt das ACC-Management dieses neue, kulturelles Highlight für Amberg an. Vom 25. Juli bis zum 14. September präsentiert das ACC einen Querschnitt durch das Schaffen von Joseph Beuys. Dies kündigte Vorstandsmitglied Petra Strobl an.

Strobl wertete die geplante Ausstellung, die zehnte zwischenzeitlich, als überregional bedeutendes Kunstereignis zum 20-jährigen Bestehen des ACC. Mit Joseph Beuys präsentiere es über die Sommermonate 2016 einen der weltweit bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts.

Damit sei es gelungen, rund 120 Exponate dieses berühmten Aktionskünstlers, 30 Jahre nach dessen Tod, der Öffentlichkeit in einer einzigartigen Zusammenstellung zugänglich zu machen.

Strobl würdigte Josef Beuys (geboren 1921 in Krefeld, gestorben 1986 in Düsseldorf) als Künstler und Schamanen, Redner und Leitfigur der Weltkunstszene in der Nachkriegszeit: "Er war der Vorläufer eines neuen Denkens und Handelns. Er gilt heute als der wichtigste Protagonist der Kunst des 20. Jahrhunderts."

Sein Werk reiche von traditionellen Formen der Darstellung wie Zeichnung, Malerei und Plastik über Multiples und große Installationen bis hin zu öffentlichen Auftritten. "Durch sie erfüllte er den von ihm propagierten erweiterten Kunstbegriff im Rahmen seiner Aktionen oder als politischer Redner und Aktivist mit Leben."

Eine Besonderheit der Amberger Ausstellung sei sicher die Vielfalt der Exponate. So begegne Beuys dem Besucher als ebenso originelle wie rätselhafte Persönlichkeit, betonte Strobl. Wie sie rechnet auch Oberbürgermeister Michael Cerny mit einem großen Publikumszuspruch. "Die Stiftung weiß, dass wir in der Vergangenheit mit unseren Ausstellungen professionell waren", sagte Cerny mit Blick auf die Leihgeber. "Die Entscheidung des Verwaltungsrats, die Ausstellungen im ACC fortzusetzen, war richtig".

Die Ausstellungsreihe startete das ACC 1997 mit Picasso. Es folgten Dalli (2000), Goya (2002), Hundertwasser (2004) mit den bisher meisten Besuchern, Chagall (2006), Miró (2008), Rückschau in die Moderne (2010), Warhol (2012) und Picasso (2014).
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