Amberger Künstlerin Nina Ferstl stellt aus
Werke faszinieren

Künstlerin Nina Ferstl (l.) im Gespräch mit interessierten Besuchern der Verissage zur Ausstellung "Kunstpause" mit 12 ihrer außergewöhnlichen Werke.
Kultur
Amberg in der Oberpfalz
10.10.2016
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(ads) Eine anregende "Kunstpause" herrscht in der Galerie Bilderbücher der Buchhandlung Mayr seit der Vernissage zur gleichnamigen Ausstellung mit ausgewählten Werken der Kommunikations-Designerin und Malerin Nina Ferstl. Ein Dutzend außergewöhnlicher Werke in Acryl-Mischtechnik auf Leinwand der Motivreihen "Pop" und "Metamorphose" überraschen mit ihrer üppigen Farbenvielfalt und Lebendigkeit. Die Ausstellung ist noch bis Samstag, 22. Oktober, zu sehen.

Rosi Mayr als Hausherrin freute sich, mit dieser Vernissage auf eine überraschend große Resonanz gestoßen zu sein. Mit Charlie Misler, der die Musik zu diesem Abend beitrug, hatte sie zudem keinen Unbekannten engagiert. Als Gitarrensolist hat er in Amberg schon etliche Male mit seinen Eigenkompositionen Lesungen oder Vernissagen begleitet.

Als Ausstellende erinnerte Nina Ferstl daran, dass sie 1999 das Abitur am Dr.-Johanna-Decker-Gymnasium machte, um nach diversen Praktika in Nürnberg ein Jahr später das Studium Kommunikationsdesign aufzunehmen. Nach dem Abschluss 2005 wandte sie sich in Regensburg und in Painten im Altmühltal selbstständigem Schaffen zu, unternahm ausgedehnte Exkursionen nach Italien und Polen, die in zahlreiche Präsentationen mündeten, und kehrte 2014 nach Amberg zurück. "Kunstpause" sei dennoch eine Premiere, da sie erstmals ganz alleine eine Ausstellung bestreite.

Zwei Motivzyklen werden gezeigt. Die Reihe "Pop" greift demnach "Szenen aus Kultfilmen, alten Musikklassikern und auch Stadtansichten von Amberg" auf, um sie in der Farbggebung ebenso abwechslungsreich wie kräftig in Acryl-Mischtechnik bildlich förmlich in Szene zu setzen. Individueller Tiefgang kennzeichnet hingegen die Arbeiten unter dem Aspekt "Metamorphose". Hier geht es um negative Einflüsse, Erlebnisse und Einstellungen, die den Alltag des Menschen unnötig erschweren.

Sie werden jedoch aus einem eher humoristischen Blickwinkel aufgegriffen, um sie so mit Pinsel und Farbe ins Positive umzukehren. Sensibel griff mit seinen Gitarrenstücken Charlie Misler diese Themen auf. Etwa mit "Whatever it takes", ein dem Sohn gewidmeter Song, "Change the past" oder "Honest eyes" als Erinnerung an die Oase Liwa in der al-Khali Wüste (Abu Dhabi).
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