Amberger Max-Reger-Gymnasium beteiligt sich am Projekt "Notes of Europe"
In der Sprache der Musik

Projektkoordinatorin Anita Rotheigner überreichte das Gastgeschenk der italienischen Partnerschule an MRG-Direktor Wolfgang Wolters.

"Notes of Europe" heißt ein Erasmus+-Projekt, in das auch das Amberger Max-Reger-Gymnasium eingebunden ist. Die Sprache der Musik soll dabei den interkulturellen Dialog wesentlich erleichtern.

Musik verbindet nicht nur Menschen unabhängig von Alter, Beruf, Herkunft, sondern sie stellt auch das Bindeglied zwischen den neun Schulen (siehe den Kasten rechts) dar, die in den kommenden drei Jahren bis zum Sommer 2018 gemeinsam das Erasmus+-Projekt "Notes of Europe" (NOE) umsetzen wollen. Dazu wurden bei einem ersten Treffen der Teilnehmer im rumänischen Sibiu (Hermannstadt) die Projektziele konkretisiert. Auch dem Max-Reger-Gymnasium bieten sich nun vielfältigste Chancen europäischer Zusammenarbeit in den Bereichen Musik und Tanz, Sprachen und Kunst.

Europa ist das Gemeinsame


"Niemand ist eine Insel ganz für sich allein!" - bereits im Konzept der koordinierenden italienischen Schule kommt das wesentliche Anliegen des Bildungsprogramms Erasmus+ der EU zum Ausdruck: Schulen aller Schularten sollen projektorientiert zusammenarbeiten und damit das Zusammengehörigkeitsgefühl der Projektteilnehmer festigen. Bei Schülern, Lehrern und der gesamten Schulfamilie lässt sich somit das Bewusstsein stärken, ein Teil von Europa nicht nur aufgrund der geografischen Lage oder der Geschichte, sondern auch wegen des gemeinsamen Gedankenguts zu sein.

Alle lernen dazu


Um darüber in den verschiedenen Fremdsprachen einen Austausch zu ermöglichen, wird die Entwicklung von "multilinguism" (Vielsprachigkeit) vorangetrieben, so dass die beteiligten Schüler einen Grundwortschatz der einzelnen Sprachen erwerben und insbesondere ihre Englischkenntnisse während der Auslandsaufenthalte verbessern.

Ein wichtiges Projektziel stellt darüber hinaus der Aufbau eines Netzwerks musischer Gymnasien, Musikschulen und Konservatorien dar, das auch nach dem Projektende im August 2018 weiterhin bestehen, erweitert und gepflegt werden soll.

Erste Kontakte zwischen Vertretern der Schulen wurden nun beim Startschuss des Projekts in Sibiu/Siebenbürgen - auch bekannt als "Hermannstadt" mit einer (ehemals) jahrhundertelangen Prägung durch ansässige Sachsen - geknüpft. Die dortige Altstadt zog die drei Lehrkräfte des Max-Reger-Gymnasiums in ihren Bann. Neben einem ersten Kennenlernen der Schulen diente das Treffen auch dazu, Rahmenbedingungen für die Auslandsaufenthalte festzulegen. So dürfen neben mehreren Lehrern jeweils vier bis sechs Schüler jeder Schule teilnehmen. Am jeweiligen Ort werden sie in Workshops Konzerte, Theater- und Tanzaufführungen vorbereiten und ihr Können bei Auftritten schulübergreifender Orchester und Chöre zeigen.

Festival zum Abschluss


Höhe- und Schlusspunkt der Aktivitäten wird das erste Erasmus+-Musik-Festival im Mai 2018 im italienischen Parabita bilden. In dessen Verlauf präsentieren die Schüler auch weitere Ergebnisse ihres dreijährigen transnationalen Arbeitens - wie zum Beispiel eine historische Musiksammlung. Das Max-Reger-Gymnasiums freut sich auf die Umsetzung dieses Erasmus+-Projekts, das nicht nur Herausforderungen, sondern auch bereichernde Impulse für die Schulfamilie mit sich bringt.

HintergrundAm dreijährigen Projekt "Notes of Europe" (NOE) sind folgende Schulen aus neun europäischen Ländern beteiligt:

Aus Deutschland

Max-Reger-Gymnasium in Amberg

Aus Estland

Tallinna Kesklinna Vene Gümnaasium in Tallinn

Aus Großbritannien

The BRIT School for Performing Arts & Technology in Croydon

Aus Italien

I.I.S "E. Giannelli" in Parabita

Aus Litauen:

Vilniaus J. Tallat-Kelpsos Konservaroija in Vilnius

Aus Rumänien

Licieul de Arta in Sibiu

Aus Spanien

Conservatorio Profesional de Música "Guitarrista José Tomás" in Alicante

Aus Tschechien

Zakladni umelecka skola, Vysoke Myto in Vysoke Myto

Aus der Türkei

GTO Guzel Sanatlar Lisesi in Gaziantep
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