Amberger "Schmuck-Werk" präsentiert hochdekorierte Schmuckdesigner und Künstler
Design-Kunst gegen Ladenleerstand

"Sich zu schmücken ist ein menschliches Grundbedürfnis", sagt die Designerin Beate Pfefferkorn. Ihre Arbeiten - und die anderer Schmuckkünstler - sind zur Zeit in Amberg zu sehen. Bild: Garbe
"Award for Design and Craftsmanship", mehrere Staatspreise, "Red Dot Design Awards", GrassiPreis, "Schoonhoven Silver Award" "Ii Design Awards", "European Prize for Applied Arts", "Winner of Modern Jewelry"- eine Auflistung des Who's who" im Desinger- und Schmuckhimmel. Diese international anerkannten Auszeichnungen tragen die Hersteller der Stücke, die aktuell das Amberger "Schmuck-Werk" im "Pop up"-Laden ausstellt werden. Mit viel Feingefühl und Kenntnis haben die Goldschmiede Elisa und Sebastian von der Recke fünf Künstler ausgewählt. Es geht ihnen darum, Werke dieser Personen zu zeigen, die besonders aussagekräftig deren Arbeitsweise und Gestaltungskraft zum Ausdruck bringen. So gibt es Schmuckstücke von Ulla und Martin Kaufmann (Hildesheim), die seit über fünf Jahrzehnten ihr Leben mit Kunst und Handwerk gemeinsam verbringen. Kein Wunder, dass bei solch einem Lebenslauf Objekte entstehen, die den mit dem seltenen "Red Dot"-Preis ausgezeichnet wurden.

Die farbenfrohen Arbeiten von Barbara Haas (Pforzheim) sind geprägt durch ihren langjährigen Aufenthalt in Florenz: Üppige Formen und eine spezielle Technik lassen den geneigten Träger aufleben. Efi Agelaki (Kreta) wartet mit handwerklich ausgeformten und hochkarätigen Schmuck auf. Beate Pfefferkorn (Dresden) mit Corinna Aurelia zeigen eine gelungene Verbindung aus Porzellan- und Goldschmiedearbeit. Deren fröhliche Formen erlauben der Trägerin, das innere Lächeln über das Schmuckstück zum Ausdruck zu bringen. Sarah Kessler (Konstanz) spornt unseren Spieltrieb an. Lustig, pfiffig und poppig umgarnt uns ihr Schmuck.

"Schmuck-Werk" ist Teil des aktuellen "Pop-up"-Ladens in Amberg. Zusammen mit dem Laden von "designraum m. stiegler" nützen sie einen Ladenleerstand, um ihren Ideen Raum zu verleihen - als Initiative gegen den Leerstand und für mehr Kreativität und Design in Amberg.

Am Donnerstag, 23. April, gibt es um 18 Uhr einen Informations- und Diskussionsabend zum Thema Po-up-Laden und Kultur- und Kreativwirtschaft. Alle Interessierten sind dazu eingeladen.

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"Schmuck-Werk" (Georgenstraße 56) ist nur im April geöffnet: Dienstag - Freitag 10 - 18 Uhr und Samstag 10 - 14 Uhr.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.goldschmiede-recke.de
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