Balloon Pilot präsentiert im Luftmuseum Songs aus der CD „Eleven Crooked Things“
Tiefenentspannt und voll Harmonie

Für die Vorstellung ihres neues Albums "Eleven Crooked Things" konnten die Musiker der Münchener Band Balloon Pilot keinen besseren Ort als das Luftmuseum finden. Bild: Steinbacher

Ein Geheimtipp war der Auftritt von Balloon Pilot im Luftmuseum. In einem exklusiven Kammerkonzert in dem historischen Gebäude spielten die fünf Musiker aus dem Münchener Raum hautnah vor den Gästen und stellten ihre neue CD "Eleven Crooked Things" vor.

Ohne große Worte startete dann auch die Musik - entspannte Klänge, Schlagzeug, Trompete, Bass, Keyboard, zwei Gitarren, drei Stimmen, das zeichnet Balloon Pilot aus. Matze Brustmann, Frontmann, Sänger und Komponist der fünfköpfigen Gruppe, stellte das Thema des Abends in den Raum. Beim Schreiben der neuen Songs beschäftigte ihn besonders die Frage nach dem Sinn des Universums. Die Lieder bekommen dadurch leicht verschobenen Charakter und entführen das Publikum in weite Sphären. Und das wurde auch gleich bei den ersten Takten klar.

Mit "42" startet Balloon Pilot tiefenentspannt in das Konzert und greift die ruhigen Töne im nächsten Lied wieder auf, um sich dann hinaufzuwiegeln voller Klang und Rhythmus in Mitwipp- und Mitsumm-Lieder. Das Publikum schwelgt im Sound und wartet mit dem Applaus stets vorsichtig, bis der letzte Akkord verklungen ist. Seit 1999 spielen die fünf Musiker gemeinsam. Und das hört man auch.

Die Band harmonisiert perfekt. Den Ton, den der eine anschlägt, fangen die anderen geübt und gekonnt auf und perfektionieren so alle Songs zu stimmigen Melodien, genau richtig, um abzuschalten und zu Träumen. Ein klasse Konzert, das bei den vielen Zuhören noch lange positiv nachklang.
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