Bühnenstück im Stadttheater
Die Blechtrommel

Die literarische Vorlage von Günter Grass gehört zu den wichtigsten Werken deutscher Schriftsteller, die Verfilmung von Volker Schlöndorff erhielt 1980 den Oskar. Als Bühnenstück kommt "Die Blechtrommel" am Sonntag, 10., und Montag, 11. Januar, ins Stadttheater. Eine Einführung findet jeweils um 18.45 Uhr statt, Beginn ist um 19.30 Uhr. Karten gibt es bei der Tourist-Information (10-233) am Hallplatz und an der Abendkasse eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Zum Stück: Zwei Väter hat der 1924 geborene Oskar, dessen geistige Entwicklung bei der Geburt abgeschlossen war - den polnischen Vetter seiner Mutter, mit dem sie ein Verhältnis hat, und ihren deutschen Ehemann Alfred Matzerath. An seinem dritten Geburtstag stoppt Oskar sein Wachstum mit einem gezielten Sturz auf der Kellertreppe und entdeckt die zerstörerische Gabe, Glas zu zersingen. An diesem Tag bekommt er eine Blechtrommel geschenkt: Mit ihr wird er durch einen Walzertakt den martialischen Marschrhythmus der Nazis durcheinander bringen, mit ihr begleitet er den kleinwüchsigen Clown Bebra drei Jahre beim Fronttheater im besetzten Frankreich, durch sie verschuldet er den Tod seines Zweitvaters beim Einmarsch der Siegermächte 1945, mit ihr wird er auf Konzertreisen und mit Schallplatten noch dazu ein reicher Mann. Bild: Sabine Haymann

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