Glaskathedrale rückt in den Blickpunkt
Amberg besinnt sich auf Gropius

Alexander Cvijanovic war der Assistent von Bauhaus-Gründer Walter Gropius, als der sein letztes Werk, die Amberger Glaskathedrale, anging. Noch heute hängen Bilder des außergewöhnlichen Fabrikgebäudes in der Wohnung des 92-jährigen Bostoners, der vor wenigen Wochen Besuch aus Amberg erhielt. Bild: Peter Geiger
Kultur
Amberg in der Oberpfalz
22.06.2016
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Architektur-Experten nennen die "Glaskathedrale" gerne "Bayerns wichtigsten Industriebau". Für die Amberger ist sie lapidar die "Kristall-Glas-Fabrik". Der Rest der Menschheit nimmt das von Bauhaus-Gründer Walter Gropius (1883-1969) entworfene Werk, in dem die Nachtmann-Gruppe noch heute Gläser produziert, gar nicht wahr. Damit sich das ändert, bereitet die Stadt eine Dokumentation über diese letzte Arbeit von Gropius vor. Dafür flogen Baureferent Markus Kühne und Kulturreferent Wolfgang Dersch nach Boston, interviewten dort Mitarbeiter von Gropius und sichteten in dessen Haus seine Aufzeichnungen. Jetzt hat man so viel Material, dass neben der Dokumentation auch an eine Ausstellung gedacht wird.

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Peter Lustig aus Alteglofsheim | 22.06.2016 | 21:19  
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