Gurdan Thomas Band stellt neues Album im Luftmuseum vor
Nicht das Ende der Welt

Bandleader Ian Chapman alias Gurdan Thomas studierte Komposition in Birmingham und spielt ebenso wie seine Bandkollegen in diversen Kombinationen unterschiedliche Musikstile. Bild: hfz

Als vielleicht "144 001. beste Band der Welt" bezeichnete sich die Gurdan Thomas Band aus München, die dem Luftmuseum einen eindrucksvollen Konzertabend bescherte. "It's Not The End Of The World" heißt das aktuelle Album der mal vier-, mal fünfköpfigen Band.

Die Münchener Combo spielte in voller Besetzung mit ganz heimeligen, altbekannten Instrumenten wie Tuba, Horn und Akkordeon und nicht mehr so ganz außergewöhnlichen Exoten wie Ukulele und Charango - die Bandmitglieder sind allesamt Multi-Instrumentalisten mit virtuosen Fähigkeiten. Ganz ohne Attitüden, ohne Kostüm oder Verkleidung und ohne falsche Scham erzählte Frontmann Gurdan Thomas von der geplanten Setlist - und dass es jetzt doch ganz anders abläuft. "Normalerweise spielen wir nur Lieder von Michael Jackson, aber heute ist es ein bisschen anders", bemerkte er mit einem Augenzwinkern. Welch ein Glück, sonst wäre man wohl nicht in den Genuss dieser feinsten Klangkunst gekommen. Mal entlädt sich ein Gewitter in "Gentle Life", mal plätschert ein Lied fröhlich dahin wie in "Oh! To Be A Chicken!".

Der Bandleader ist schon ein alter Bekannter im Luftmuseum. Den Stil der Gurdan Thomas Band zu beschreiben fällt eher schwer. Doch genau das ist es auch, was die Band ausmacht. Sie sind weder Folk- noch Volksmusik, weder Jazz noch Pop - sie sind einfach ganz eigen und ganz wunderbar. Kaum zu glauben, dass aus dem sympathisch-verplanten Kreativkopf Ian Chapman bereits fünf Alben entsprungen sind, prall gefüllt mit Songs, die faszinieren und stetig besser zu werden scheinen.
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