Interview mit "Elvis - Das Musical"-Hauptdarsteller Grahame Patrick
Leidenschaft für den Mann aus Tupelo

Der Mann sieht so aus wie Elvis Presley, auch seine Stimme kommt der des King of Rock 'n' Roll nahe. In Las Vegas hat der aus Dublin/Irland stammende Grahame Patrick über Jahre hinweg ausverkaufte Shows gegeben. Jetzt ist er erneut in ganz Europa als Hauptdarsteller in "Elvis - Das Musical" unterwegs.

Vor 38 Jahren, am 16. August 1977, starb Elvis Presley in Memphis/Tennessee. Bis heute hat er Millionen von Fans. Zu ihnen gehört auch Grahame Patrick, der den "King" auf der Bühne gibt und mit dem Elvis-Musical am Mittwoch, 13. April 2016, im Amberger ACC gastiert. Mit dabei werden dann Musiker sein, die mit Presley in den 1970er Jahren auftraten. Im Interview mit der Kulturredaktion hat sich Grahame Patrick zu seiner Karriere geäußert und auch seine persönliche Beziehung zu Elvis Presley geschildert.

Ihnen geht der Ruf voraus, weltweit einer der besten Elvis-Interpreten zu sein. Was bedeutet Ihnen das?

Grahame Patrick: In erster Linie bin ich ein ganz normaler Mensch. Für mich ist es das Schönste überhaupt, zusammen mit meiner Crew in Shows spielen zu können. Mit dabei ist übrigens auch Ed Enoch mit seinem Stamps-Quartet. Die sind ja damals noch mit Elvis aufgetreten.

Seit wann sind Sie Elvis-Fan? Und haben Sie sich selbst eine Sammlung zugelegt?

Patrick: Ich interessiere mich für Elvis, so lange ich denken kann. Immer, wenn ich mir damals etwas Geld gespart hatte, habe ich mir eine seiner Platten gekauft.

Haben Sie ein Elvis-Lieblingslied?

Patrick: Schwer zu sagen. Ich denke aber, es sind die eher unpopulären Songs wie "I'm leaving" und "I'll be there."

Elvis hat seinerzeit nach dem legendären 68' Comeback in den Burbank-Studios und dann bis zu seinem Tod im Jahr 1977 über 1000 Konzerte in den Staaten gegeben. Wie viele Shows sind es unterdessen bei Ihnen?

Patrick:Über all die Jahre hinweg komme ich wohl unterdessen auf 10 000 Shows.

Gibt es persönliche Kontakte zum Elvis-Umfeld?

Patrick: Nicht zu Priscilla oder Lisa Marie Presley. Aber beispielsweise zu seinem Gitarristen James Burton. Und dann auch zu Ed Bonja, der als Fotograf dem Megastar am nächsten kommen durfte.

Wenn Sie mit Elvis reden könnten: Welche Frage würden Sie ihm stellen?

Patrick: Wow! Das hat noch keiner von mir wissen wollen. Da muss ich lange nachdenken. Eine Antwort gebe ich, wenn ich in Amberg bin. Aber ich würde ihn definitiv etwas Privates fragen.

Sie kommen im April nach Amberg. Ist Ihnen bewusst, dass Elvis während seiner Militärzeit auch einmal, wenn auch nur sehr kurz, in Amberg war? Das geschah während eines Manövers im Winter 1959/60. Elvis hielt mit seinem Jeep und wurde sofort von Fans umlagert.

Patrick: Natürlich weiß ich, dass er auch nach Bayern kam. Aber, dass er in Amberg war, ist mir neu.

Sie tragen dazu bei, dass Elvis Presley in den Herzen von Millionen Menschen weiterlebt. Was bedeutet Ihnen das?

Patrick: Es ist einfach schön zu sehen, wie viele Leute meine Leidenschaft für die Musik des Mannes aus Tupelo/Mississippi teilen. Und das, obwohl er seit fast vier Jahrzehnten nicht mehr unter uns ist.

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