Interview mit Michael Mindt, Veranstalter des 5. HMBC-Konzerts in Amberg
HMBC zu Gast bei Freunden

Michael Mindt vor seiner hmbc-"Devotionalien-Wand"
Kultur
Amberg in der Oberpfalz
14.09.2016
319
0
Amberg: Musikomm | HMBC. Der Name klingt für Heimatsound-Fans elektrisierend. Der Holstuonarmusigbigbandclub versteht sich als Tanzlmusi, Boygroup und Jazzensemble genauso, wie als Funkband, Oberkrainergruppe und Blasorchester. Am Samstag, 8. Oktober, kommt die Band um 20 Uhr ins Musikomm Amberg. Ein Gespräch mit Michael Mindt, dem Veranstalter.

Sie holen HMBC nun schon zum fünften Mal nach Amberg. Nicht als Profi-Veranstalter, sondern als Fan. Wie kam’s dazu?

Michael Mindt: 2011 hörten meine Frau und ich im Radio auf der Fahrt zum Gardasee „Vo Mello bis ge Schoppornou“. Das gefiel uns sofort. Als die Band in Regenstauf gastierte, fuhren wir hin. Zwei Wochen später in Hamburg beim Reeperbahn-Festival spielten die Jungs wieder. Ich sagte zu meiner Frau: Komm, schau mal, dass wir auf die Gästeliste kommen! Nach dem Konzert trafen wir die Band auf ein Pils. Im gleichen Jahr war dann noch das dritte Konzert im Allgäu. Da sagten wir uns: Die holen wir nach Amberg.

Wie holt man als „Greenhorn“ und bloßer Fan so eine Erfolgsband hierher?

Wir riefen das Management an. Die Gage war für unser Empfinden exorbitant hoch. Sollten wir dieses Abenteuer wagen? Mit Tom Scheimer, dem Chef vom ehemaligen Club Habana, trafen wir auf einen erfahrenen Veranstalter. Nur, dass wir das volle Risiko tragen mussten. Aber in Amberg kann man immer ein „Gentlemen Agreement“ machen.

Wer hatte bei der Premiere im April 2012 mehr Lampenfieber – die Band oder Familie Mindt?

Wir! Es lief zäh an. Doch dann war das Konzert mit 350 Leuten ausverkauft. Die Gäste kamen aus ganz Bayern. Die Band war sehr angetan von der familiären Atmosphäre bei uns – und dem Cuba Libre. Finanziell gings gut aus. Und wir waren geradezu euphorisiert. Dann ging der Konzertmarathon los: Januar 2013 im Ring-Theater, das Doppelkonzert 2014. Und sie wollten wieder kommen, im Oktober 2015. Schließlich sagten sie: „2016 kemma fei scho a!“

Was gefällt den Musikern an Amberg?

Die Atmosphäre. Die Stimmung in den schönen Clubs. Unsere gewachsene Freundschaft. Wir waren in Schoppernau zum zehnjährigen Bandjubiläum eingeladen und schliefen bei den Eltern einer der Jungs.

Auf was freuen Sie sich beim fünften Konzert besonders?

Die neue Örtlichkeit mit dem Sound. Die Zusammenarbeit mit Sophie Meier-Rastl, der Steiermarkerin, Vollblutmusikerin und Organisatorin im Musikomm. Und auf ihr Spezial: Voralberger Bier, Schnaps und Käse.

Karten für das Konzert im Musikomm gibt es für 22 Euro (nur Stehplätze) im Internet unter www.nt-ticket.de und am Ticketschalter der Amberger Zeitung in der Mühlgasse.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.