Jürgen Böhm stellt ab heute in der Stadtgalerie Alte Feuerwache seine Werke aus
Ungeplant und zweckoffen

"Dérive" lautet der Titel einer Ausstellung von Jürgen Böhm, die heute in der Stadtgalerie Alte Feuerwache eröffnet wird. Die Vernissage beginnt um 19.30 Uhr. Die Einführung in das Werk des Künstlers übernimmt Andrea Lamest, Leiterin des Oberpfälzer Künstlerhauses. Für die passende Soundperformance an diesem Abend sorgt Albert Maximilian Schneitl.

Jürgen Böhm setzt sich in seinen Arbeiten schwerpunktmäßig mit Codierungen und Scans, interaktiven Installationen und Mobilität auseinander. Kommunikation, Identifikation und Überwachung in all ihren Formen sind für den Künstler eine hochaktuelle Problematik. Den Betrachter seiner Werke ruft er auf, die eigene Identität zu überdenken oder sich zumindest ihrer bewusst zu werden. Häufig setzt der Künstler spielerische Elemente und Herausforderungen ein, um Menschen zur Auseinandersetzung mit seinen Objekten und seinem Anliegen zu bewegen.

Der Titel "Dérive" steht für ein ungeplantes, unkontrolliertes und zweckoffenes Erkunden des urbanen Raums und das Ziel, die Stadt aus neuer Perspektive zu betrachten und auf diese Weise die eigene Wahrnehmung zu verändern.

Jürgen Böhm wurde 1976 in Nabburg geboren und arbeitet heute in Fensterbach. Von 1999 bis 2002 hatte er eine Ausbildung zum Holzbildhauer in Garmisch-Partenkirchen absolviert. Seit 2003 gehört er dem Berufsverband Bildender Künstler an. Von 2004 bis 20 120 studierte er an der Akademie der Bildenden Künste München bei Professorin Magdalena Jetelová. Vor zwei Jahren erhielt er den Debütantenpreis.

Jürgen Böhms Werke sind bis Sonntag, 26. Juli, in der Stadtgalerie Alte Feuerwache (Zugang erfolgt über das Stadtmuseum) zu sehen. Die Ausstellung ist dienstags bis freitags, jeweils von 11 bis 16 Uhr, sowie an Samstagen und Sonntagen von 11 bis 17 Uhr geöffnet.
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