Kaum noch Karten für Musical
Der beste Elvis seit Elvis

Wer ihn einmal in Las Vegas sah, der weiß: Da steht einer auf der Bühne, dessen Lebensaufgabe es ist, in die Rolle seines Idols Elvis Presley zu schlüpfen.

Amberg. (hou) Das beherrscht der aus Irland stammende Grahame Patrick fast perfekt. Er sieht so aus wie der King of Rock'n'Roll, kommt ihm auch stimmlich nahe. "Die beste Kopie, die es jemals gab", urteilten Kritiker in den Vereinigten Staaten.

Grahame Patrick ist seit längerer Zeit mit der Produktion "Elvis - Das Musical" auf Tour. Im vergangenen Jahr trat er in allen großen Hallen Deutschlands auf, heuer kommen auch kleinere hinzu. Am Mittwoch, 13. April, 20 Uhr, wird er im ACC sein und dort die unglaubliche Karriere des Megastars Elvis in Szene setzen.

Der King of Rock'n'Roll


Presley hatte drei große Phasen seines musikalischen Schaffens. Zunächst die nach Meinung vieler Fans beste: Zufällige Entdeckung in dem kleinen Sun-Record-Studio von Sam Phillips in Memphis. Dort entstanden 1954 zusammen mit Bill Black und Scotty Moore Aufnahmen wie "That's allright" und "Blue Moon of Kentucky". Nicht lange danach kam Elvis zur US-Army, wurde zu zwei Manövern nach Grafenwöhr abkommandiert, stand dabei mit seinem Jeep auch mal am Amberger Vilstor.

Auch Schauspieler


Die zweite Phase: Seichte Filme wie "Blue Hawaii" und "Kissin' Cousins". Elvis versank nahezu in der musikalischen Bedeutungslosigkeit. Die Beatles und die Rolling Stones machten ihn zum Statisten. Doch 1968 kehrte auf die Bühnen zurück und leitete damit den letzten und bis 1977 dauernden Teil der Karriere ein.

Auch diesem Abschnitt gibt das Musical den entsprechenden Raum. Presley machte legendäre Shows in Las Vegas und auf Hawaii, ließ sich in dem Film "That's the Way it is" in die Karten schauen. Nicht lange darauf starb Elvis Presley im Alter von nur 42 Jahren: Nur noch ein Schatten seiner selbst, dick und aufgedunsen, stimmlich am Ende.

Das Musical schildert Presleys Werdegang. Von der Geburt am 8. Januar 1935 in Tupelo im US-Bundesstaat Mississippi bis zum Ende am 16. August 1977 in der Villa Graceland in Memphis (Tennessee). In der Hauptrolle Patrick Grahame, der alle Songs beherrscht und sie auch in der Weise umsetzt, wie sein Idol aufzutreten pflegte. Das alles geschieht so, wie es der namhafte Elvis-Sammler Paul Lichter beschrieb: "Er war und ist der König. Möge er noch lange regieren."

VorverkaufWer das Elvis-Musical im ACC sehen möchte, muss sich sputen. Am Ticketschalter der Amberger Zeitung, Mühlgasse 2, 306 230, sind nur noch einige wenige Restkarten zum Preis von 47,90 und 71,90 Euro erhältlich. (tk)
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