Konzert im Musikomm: Burst covern und grooven
Fink und der Funk

Mittlerweile kann wohl nicht mehr behauptet werden, dass das Projekt der Wohnzimmerkonzerte in Amberg noch in den Kinderschuhen steckt. Heuer fanden im Musikomm mittlerweile acht verschiedene solcher Auftritte statt. Zuletzt stellten die Musiker von Burst, deren Mitglieder man wohl zu den alten Hasen in der Musikszene zählen kann, ihr Können unter Beweis.

"Wann wir zusammen angefangen haben, das wissen wir schon gar nicht mehr. Es ist aber bestimmt schon 15 Jahre her", antwortet Michael Dandorfer auf die Frage, wann sich die Band gegründet hat. Die musikalische Stilrichtung bezeichnen er und seine Mitmusiker Curtis Fink und Leif Wiesmeth als Jam Groove Attack. Am Sonntagabend konnte sich das Publikum im gutgefüllten Foyer des Musikomm selbst ein Bild von der exotisch klingenden Stilrichtung machen. "Wir covern bekannte Songs, nur eben auf unsere eigene Art und Weise", sagt der Gitarrist.

Neben das Saiteninstrument gesellen sich Piano und Gesang. Weil die Band ohne Schlagzeug auskommen muss, benutzen die Musiker neben etlichen Percussions-Instrumenten auch Arme und Beine sowie den Klangkörper der Gitarre. Insgesamt ist das Trio sehr einfallsreich, wenn es darum geht, Instrumente zu kompensieren. Unter anderem imitiert Leif Wiesmeth mit einem E-Piano den Klang eines gezupften Kontrabasses. Musikalisch bedienen die drei Musiker so gut wie jedes gängige Genre. Von Jazz über Soul und Funk bis hin zu Rock kommt so ziemlich jeder Musikfreund auf seine Kosten.
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