Kulturverein richtet Kurzfilmwettbewerb aus
Film ab für die Kurzen

Kulturvereins-Vorsitzender Thomas Binder (Mitte) zeigt das Akut-Plakat, sein Stellvertreter Eugen Burger (links) und Ringtheater-Betreiber Andreas Wörz geben zwei Daumen hoch und signalisieren: "Gefällt mir". Bild: Hartl

Die Verantwortlichen hatten am Wochenende die Qual der Wahl: Sie mussten aus rund 60 Einsendungen das aussuchen, was am Freitag gezeigt wird. Denn der Kulturverein organisiert erneut Akut, den Amberger Kurzfilmtag im Ringtheater.

Das Interesse von Filmemachern, sich mit einem Beitrag an diesem Wettbewerb zu beteiligen, war so groß, dass der Kulturverein sogar den Einsendeschluss für die Filme verlängerte. Rund 60 Kurzfilme wurden eingereicht. Aus diesem Pool haben die Organisatoren diejenigen ausgewählt, die am Freitag, 14. Oktober, im Ringtheater gezeigt werden.

Weniger Animationen


Was in den Kurzfilmen thematisiert wird, ist querbeet, sagt Kulturvereins-Vorsitzender Thomas Binder. Heuer seien die Bewerbungen eher realfilmlastig, "letztes Jahr hatten wir extrem viele Animationen". Ihn, aber auch seinen Stellvertreter Eugen Burger sowie Ringtheater-Betreiber Andreas Wörz freut besonders, dass auch Kinder und Jugendliche mitmachen. Je einen Streifen haben die Video-AG der Grundschule Rieden und ein Filmteam der Mittelschule Kümmersbruck eingereicht. Die Arbeiten der Schüler laufen außer Konkurrenz und werden im Vorprogramm gezeigt. Gleiches gilt für den Beitrag von Martin Helm, Vorstandsmitglied im Kulturverein. Er hat witzige Sequenzen über Amberg gedreht, nun bereits zum dritten Mal. "Das ist ein Super-Film mit vielen Überraschungen", sagt Eugen Burger. "Darauf darf sich jeder freuen." Höchst amüsant sei der Beitrag, verspricht Thomas Binder und verrät einen Gag aus dem witzigen Blick in Ambergs Zukunft: Man könne sich vom Bahnhof aus nah- und fernbeamen lassen.

Die Einsendungen für den Wettbewerb kamen aus der gesamten Republik, längst hat sich der Kulturverein mit Akut einen Namen gemacht.

Maximal 480 Sekunden


Vorgabe war, dass der Streifen maximal 480 Sekunden lang sein darf. "Da kann auch ein Zehn-Sekunden-Film dabei sein, der top ist", so Binder.

So läuft Akut abDer Amberger Kurzfilmtag (Akut) läuft am Freitag, 14. Oktober, im Ringtheater. Beginn ist um 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr. Zunächst werden Kurzfilme gezeigt, die Jugendliche gedreht haben. Ebenfalls außer Konkurrenz ist ein Film, den Martin Helm über Amberg gedreht hat. Danach geht es an den eigentlichen Wettbewerb. Rund eine Stunde lang werden eingereichte Beiträge gezeigt.

In der Pause können die Akut-Besucher dann mit ihren Smartphones oder Tablets über ihre Favoriten abstimmen. Den entsprechenden Code, um am Online-Voting teilzunehmen, gibt es beim Einlass. Wer keine digitalen Geräte hat, kann natürlich trotzdem abstimmen. Denn auch Mitglieder des Kulturvereins sind mit Tablets unterwegs, um diese Besuchern fürs Voting zur Verfügung zu stellen. Neben dem Urteil des Publikums zählt noch die Entscheidung einer dreiköpfigen Jury. In der Pause gibt es außerdem ein Büfett mit Fingerfood, wofür der Kulturverein um Spenden bittet. Während der Auszählung der Stimmen läuft die Flimmerrolle mit ausgewählten Kurzfilmen.

Spannend wird es zum Schluss von Akut, wenn die Sieger bekannt gegeben werden. Der Erstplatzierte bekommt 500 Euro, der Zweite 300 Euro und der Dritte 200 Euro. Ausgelobt wird außerdem ein Preis für den besten regionalen Film (100 Euro). Karten für Akut zum Preis von fünf Euro (ermäßigt vier Euro) gibt es nur an der Abendkasse. (san)
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