Militärhistorische Sammlung von Amberg könnte laut CSU umziehen
Eventuell nach Cham

Die Schließung der Leopoldkaserne lässt sich nicht mehr verhindern. Was wird dann aus der Militärhistorischen Sammlung über die Garnison Amberg? Landtagsabgeordneter Harald Schwartz teilt mit, dass eine Auflösung vom Tisch sei. Es sei aber als Notlösung vorstellbar, dass die Exponate Amberg verlassen und mit der Truppe nach Cham umziehen. Bild: Hartl

Amberg. (tk) Nach dem Bundestagsabgeordneten Alois Karl (wir berichteten), gibt nun auch Landtagsparlamentarier Harald Schwartz (beide CSU) Entwarnung: "Das Dienstleistungszentrum der Bundeswehr bleibt in Amberg." Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen habe bestätigt, dass die Auflösung der Standortverwaltung nicht vorgesehen sei.

Neuigkeitswert hat die zweite Mitteilung von Schwartz: "Auch die in der Leopoldkaserne geführte Sammlung wird nicht aufgelöst." Sie solle auf jeden Fall erhalten bleiben. Der Abgeordnete dazu: "Wird uns dies nicht an einem Standort in Amberg oder Amberg-Sulzbach gelingen, so wird sie zumindest bei der Verlegung der Truppenteile nach Cham nicht aufgelöst, sondern mitgeführt." Von der Leyen habe sich auch über die Verwendung der Leopoldkaserne nach der zeitlich nicht näher definierten Schließung geäußert: Die dann ehemalige militärische Liegenschaft könne der Kommune nicht kostenlos überlassen werden. Die Kaserne müsse an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben übergeben werden. Das sei gesetzlich so vorgeschrieben, ergänzt Schwartz.
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