Mit "The Notwist" ist Micha Acher auf dem ganzen Erdball unterwegs - jetzt wechselt er die ...
"Ich spiel gern und am liebsten ständig"

Micha Acher. Bild: hfz
Micha Acher ist ein Weltstar - jedenfalls, wenn der aus Weilheim stammende Musiker mit seinem Bruder Markus und der gemeinsamen Band "The Notwist" unterwegs ist. Im Nebenberuf unterhält der Sohn eines Dixieland-Musikers eine ganze Reihe von Nebenprojekten - mit dem Alien-Ensemble kommt er am 11. November ins Luftmuseum.

Musik scheint für Sie ein Lebenselixier zu sein - Sie stehen ja nahezu allabendlich auf einer Bühne?

Micha Acher: Ja, ich spiel gern und am liebsten ständig. Und glücklicherweise kenne ich viele Musiker denen es auch so geht. Da hab ich also viel Gesellschaft.

Eigentlich sind Sie ja Bassist - beim Alien Ensemble spielen Sie Trompete. Eine Reminiszenz an Ihr Herkommen vom Dixieland?

Acher:Trompete spiele ich schon am längsten, das ist meine größte Leidenschaft. Ich durfte schon sehr früh in der Jazzband meines Vaters mitspielen, deshalb bin ich mit traditionellem Jazz sehr vertraut, aber als Trompeter habe ich mich eigentlich schon immer in unterschiedlichsten Genres wohlgefühlt.

Sie haben sich in all Ihren musikalischen Projekten dem Experiment verschrieben. Bekommt man da nicht manchmal Sehnsucht nach dem Gegenteil, nach genauem Plan und Routine?

Acher:Generell wiederhole ich mich nicht gerne und wenn man Neues von sich hören möchte, ja, dann muss man einfach experimentieren. Aber alles, was um die Musik herum passiert, das bedarf eines genauen Plans und guter Routine, sonst könnten wir mit all unseren Bands gar nicht soviel machen. Insofern habe ich eigentlich von beidem genug.

Mit Notwist waren Sie gerade in Mexiko unterwegs, um Ihr neues Album "Close to the Glass" vorzustellen - jetzt gastieren Sie hier in der Oberpfalz. Wie ist das, in die bayerische Provinz zurückzukehren, wenn man eigentlich in der ganzen Welt zuhause ist?

Acher:Ach, ich spiele eigentlich fast überall gerne und bin in der wunderbaren Situation mit der Musik um die Welt reisen zu dürfen. Das weiß ich sehr zu schätzen und genieße es täglich. Auf Amberg freue ich mich besonders, das Luftmuseum wollte ich mir schon länger mal anschauen. Ich bin sehr gespannt!
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