Nei Musischem Abend am Max-Reger-Gymnasium in Bestform
Vom Barock bis in die heutige Zeit

Ob als Solisten oder im Ensemble - die Max-Reger-Gymnasiasten überzeugten. Das gilt auch für (von links) Theresa Frauendorfer, Antonia Keppler, Franz Schottenheim und Theresa Urban. Bild: hfz

Musischer Abend am Max-Reger-Gymnasium, das heißt: ab 18 Uhr singt und klingt es im Haus, etwa 200 Schüler warten auf ihren Auftritt im Musiksaal, im Klassenzimmer, im Meditationsraum und im Festsaal. Dieses Mal waren die Klassen 5 bis 10 an der Reihe, denn die Jahrgangsstufen 11 und 12 hatten ihr Konzert zwei Wochen zuvor. Nun erstreckte sich der Klangbogen für die Jüngeren vom Klavier, Violoncello, Schlagzeug und der Klarinette bis zur Flöte.

Exemplarisch sind laut einer Mitteilung des Gymnasiums zwei Beiträge hervorzuheben. Benedikt Kneißl spielte das Venetianische Gondellied von Felix Mendelssohn-Bartholdy am Klavier sehr einfühlsam. Wunderbare Klänge schwebten durch den Festsaal, gestaltet von Annette Knab mit der Flöte im Zusammenspiel mit Klavier (Janika Sebald) im Allegretto malincolino, einem Satz aus einer Sonate von Francis Poulanc.

Der Konzertreigen begann um 18 Uhr für die 5. und 6. Klassen. Manche Schüler spielten nicht nur solistisch, sie fanden sich zusätzlich zu kleinen Ensembles zusammen. Wie Profis verbeugten sich die Schüler nach ihrem Auftritt zum wohlverdienten Applaus des Publikums.

Im Festsaal startete der Abend um 19 Uhr für die Klassen ab der 7. Jahrgangsstufe. Wie vorher im Musiksaal und in den Klassenzimmer, waren auch hier viele Klangfarben aus der reichen Palette des Instrumentenangebots der Schule zu erleben.

Das Programm war abwechslungsreich. Die Werkauswahl reichte vom Barock bis in die heutige Zeit. So erklangen ein festliches Präludium von Johann Sebastian Bach (Orgel: Christoph Albertin, 9c), aus der Klassik ein Cantabile (Violine: Franz Schottenheim, 7b) und von Frederic Chopin eine Mazurka (Klavier: Hanna Überschaer, 10d). Die Moderne war vertreten durch die Croatian Rhapsody von Tonci Huljic (Klavier: Raphael Eckert, 7a) und durch das vierhändige Stück Fifth Avenue Blues (Klavier: Lorena Eckl und Hannes Lehner, 9a) von Martha Mier. Neben Solobeiträgen gab es auch kleinere Ensembles wie ein Trio (Theresa Urban/Violoncello, Konstanze Frauendorfer/Violine, Andreas Frauendorfer/Gitarre, alle 9c), das einen argentinischen Tango spielte, und ein Streichquartett (Theresa Frauendorfer und Antonia Keppler/Violinen, beide 8c, Franz Schottenheim/Viola, 7b, Theresa Urban/Violoncello, 9c), das unter anderem das Prelude von Marc-Antoine Charpentier interpretierte, besser bekannt als Eurovisions-Melodie.

Dieses Werk war nicht ohne Grund ausgewählt worden: Seit diesem Schuljahr beteiligt sich das Max-Reger-Gymnasium an einem Erasmus-Programm, für das Schulen aus neun europäischen Ländern ausgewählt wurden. Sie alle besitzen eine musikalische Ausrichtung bis hin zum Konservatorium. So wird "Europa" künftig noch öfter zu hören sein.
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