Neue Serie in der AZ
Mein Prechtl und ich

Der international bekannte Künstler Michael Mathias Prechtl wurde am 26. April 1926 in Amberg geboren. 2003 starb er in Nürnberg. Das Stadtmuseum präsentiert die umfangreichste Sammlung an Prechtl-Originalen in einer Dauerausstellung. Bild: Steinbacher
Kultur
Amberg in der Oberpfalz
30.11.2016
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Wenn Künstler Marcus Trepesch als Kind beim Hautarzt war, ist das noch keine Meldung für die Zeitung. Wenn er als Bub damals im Wartezimmer aber zum ersten Mal mit einem Werk von Michael Mathias Prechtl in Berührung gekommen ist, wird eine Geschichte daraus. Wir erzählen 21 von ihnen. Wie in einem Adventskalender öffnet sich ab morgen an jedem Dezember-Erscheinungstag bis Weihnachten in der Amberger Zeitung ein neues Türchen, hinter dem sich ein Erlebnis mit Michael Mathias Prechtl verbirgt.

Der Amberger ist international bekannt als Porträt-Zeichner, Plakatgestalter und Buchillustrator. Er wurde mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Ab 1971 arbeitete er für die New York Times und in den 80er-Jahren für den Spiegel. Damals entstand auch das Bild von Sigmund Freud, das Trepesch nachhaltig beeindruckt hat. In dieser Serie erzählen Frauen und Männer, wie sie den Künstler erlebt und teilweise auch kennengelernt haben, wie sehr sich ihnen seine Werke eingeprägt und ihr Leben beeinflusst haben. Den Beginn macht Kulturreferent Wolfgang Dersch, der auch Vorsitzender des Prechtl-Fördervereins ist und der schon als Junge von dem 2003 verstorbenen Amberger fasziniert war.

Einen Tag später gibt die ehemalige SPD-Stadträtin und Buchhändlerin Moni Schmidt Einblicke in das Leben des Wahl-Nürnbergers, den sie beruflich und privat kennenlernen durfte. Beiträge stammen zudem unter anderem von AZ-Kulturberichterstatterin Marieluise Scharf, Theaterregisseur Winfried Steinl und Erfolgsautor Eckhard Henscheid. Wir haben aber auch Architekten, Ärzte, Sportler, Lehrer, Musiker, Schüler, Geistliche, Politiker und Kinder beauftragt, dem Titel dieser Serie gerecht zu werden, der da heißt: "Ich und mein Prechtl - Mein Prechtl und ich".
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