Programm für Kindertheaterfestival im Kulturausschuss
Selbstläufer geht ins 13. Jahr

Der diesjährige Sieger, das Theater Feuer und Flamme aus Braunschweig, wird zum Auftakt der Kindertheaterfestivals im März 2016 sein Stück "Das doppelte Lottchen" spielen und den Preis in Empfang nehmen. Bild: Steinbacher

Um Derartiges in so hoher Qualität zu finden, müsse man weit gehen, findet Michaela Frauendorfer. Der CSU-Stadträtin pflichteten auch alle anderen Mitglieder des Kulturausschusses bei. Für das Kindertheaterfestival gab es durch die Bank Lob.

Kulturreferats-Mitarbeiterin Marina Auer stellte das Programm für die 13. Auflage im nächsten Jahr vor. Gespielt wird von Sonntag, 19., bis Freitag, 24. März. "Ich freue mich, das wieder machen zu dürfen", schickte Marina Auer hinsichtlich der Organisation und Zusammenstellung des Programms voraus. Tradition ist, dass zum Auftakt der Vorjahressieger nochmals sein Stück spielen wird und den Preis offiziell verliehen bekommt. In die Herzen der Kinder mit ihrer Zauberkiste hatte sich das Theater Feuer und Flamme aus Braunschweig mit "Das doppelte Lottchen" gespielt.

Mit Preisverleihung


"Die Eröffnung wird ein bisschen anders sein", kündigte Auer an. Aus dramaturgischen Gründen nämlich erfolgt die Preisverleihung am Ende des Stücks und nicht wie bisher zu Beginn der Aufführung. Den Auftakt zum Wettbewerb selbst macht dann das in Dresden beheimatete Figurentheater Marie Bretschneider mit "Lieschen Radieschen und der Lämmergeier". Das Stück ist für Kinder ab fünf Jahren und am Montag, 20. März, zu sehen. Am Dienstag, 21. März, geht es weiter mit "Das Rotkäppchen", gespielt von United Puppets aus Berlin. Das Lichtspiel ist für Kinder ab vier Jahren.

Mit einer Sams-Revue wartet pohyb's und Konsorten aus Hofheim am Mittwoch, 22. März, auf. Die Mischung aus Schauspiel und Slapstick eignet sich für Kinder ab sechs Jahren. Aus Berlin reist das Amai-Figurentheater an, um am Donnerstag, 23. März, mit "Pappelapapp" ein Papier-Objekttheater für Mädchen und Jungen ab drei Jahren zu zeigen. Letztes Stück der Reihe ist "Aprikosenzeit" der Hör- und Schaubühne Stuttgart. Gedacht ist der Mix aus Schauspiel und Figurentheater für Kinder ab fünf Jahren. Alle Aufführungen beginnen um 9, 11 und 16 Uhr. Eine Kinder-Jury wird schließlich darüber befinden, wer den Wettbewerb gewinnen wird.

Bürgermeister Martin Preuß zeigte sich erstaunt, aber auch erfreut, dass es "Jahr für Jahr gelingt, diese Serie fortzusetzen". Brigitte Netta (SPD) bezeichnete KIT, wie das Kindertheaterfestival abgekürzt wird, gar als Selbstläufer. Es habe viele Facetten, da sei für jeden etwas dabei. "Das ist wieder eine sehr gelungene Zusammenstellung", lobte sie.

Vorstellung für Erwachsene


Michaela Frauendorfer (CSU) regte eine Erwachsenen-Vorstellung an: "Das wäre nett." "Wir haben Ihnen den Wunsch von den Augen abgelesen", entgegnete Kulturreferent Wolfgang Dersch. Dafür stehe schon ein Termin fest: Am Samstag, 11. März, dürfen sich große Leute im Stadttheater am Kinderstück erfreuen.
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