Senioren des SV Inter Bergsteigs helfen zweifacher Mutter mit Benefizspiel
Benefizspiel am Bergsteig Ehrensache

Ohne Bernd Heinisch (nicht auf dem Foto) gäbe es die Kontakte zum FC Sternstunden nicht, ohne seinen Bruder Michael (Mitte) kein Benefizspiel, das er mit Gerd Wanninger (links) und Markus Schreiner (rechts) organisiert. Anpfiff ist am Samstag, 25. Juli, um 17 Uhr auf der Pater-Küting-Anlage am Bergsteig. Der Eintritt ist frei. "Jeder soll einfach spenden, was er kann", gibt Michael Heinisch schon mal die Marschroute vor. Bild: Kosarew

Amberg/Ebermannsdorf.(tk)Die Welt ist ein Kaff. Oder besser - ein Dorf. Im ganz konkreten Fall Ebermannsdorf. Die 35-Jährige, die nach dem Tod ihres Partners mit zwei kleinen Kindern und einem nicht fertig sanierten Haus auf sich alleine gestellt ist, kann sich natürlich auf die Unterstützung ihrer Familie und der Schwiegereltern verlassen. Weil die Welt aber manchmal ein Dorf ist, erfährt die Frau unerwartete Hilfe.

Ihr Matze, der mit bürgerlichem Namen Matthias Lory hieß, arbeitete bei der Firma Grammer. Wie Michael Heinisch, der auch in Ebermannsdorf wohnt, mit Matze bei den Alten Herren des SV Inter Bergsteig spielte, und einen Bruder hat. Der heißt Bernd und hat viele Kontakte in die Fußballwelt. Und genau die kommen der zweifachen Mutter beim Benefizspiel am Samstag, 25. Juli, zugute. Bernd Heinisch, der früher unter anderem für den SV Raigering kickte, kennt Frank Reichelt vom SSV Jahn Regensburg, der immer wieder bei Benefizspielen zugunsten der Aktion Sternstunden des Bayerischen Rundfunks mitwirkt. So kam der Kontakt zu der Promi-Elf zustande. Und weil Michael Heinisch mit BR-Sportmoderator Tom Meiler in der Jugend des FC Rieden auf Torejagd ging, war die Verbindung endgültig hergestellt.

"Matze war ein super Typ", sagt Markus Schreiner, der die Organisation am Bergsteig übernommen und in Alte-Herren-Teammanager Gerd Wanninger einen Mitstreiter gefunden hat. Ach ja, Markus Schreiner ist übrigens auch ein Nachbar von Matthias Lory. Die Welt ist halt manchmal doch ein Kaff. Also ein Dorf.
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