Tote Gouverneure und selbstsüchtige Frauen
„Der kaukasische Kreidekreis“ im Theater

Nach einem Staatsstreich gegen den Großfürsten wird Gouverneur Abaschwili hingerichtet. Seine Witwe kann entkommen, indem sie hastig ihre kostbaren Kleider zusammenpackt und flieht. Ihren kleinen Sohn Michel lässt die selbstsüchtige Frau zurück. Magd Grusche nimmt sich nach erstem Zögern des Kindes an. Da auf den Nachkommen des verhassten Gouverneurs ein hohes Kopfgeld ausgesetzt ist, flieht sie mit ihm in die kaukasischen Berge, wo sie bei ihrem Bruder Unterschlupf findet und den Kleinen als ihr eigenes Kind ausgibt. Die Vorlage zu "Der kaukasische Kreidekreis" stammt von Bertolt Brecht, am Mittwoch, 17. Februar, kommt das Stück auf die Bühne des Stadttheaters. Beginn ist um 19.30 Uhr, die Einführung 45 Minuten vorher. Die Regie hat Peter Bause, der auch mitwirkt und den Erzähler verkörpert. Karten gibt es bei der Tourist-Information am Hallplatz (10-233) und an der Abendkasse eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Bild: Bernd Böhner

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