Tragikomödie von Fabrice Roger-Lacan
"Tatort"-Kommissar im Stadttheater

Die Hauptrollen spielen Anika Mauer und Boris Aljinovic. Bild: Iko Freese/drama-berlin.de

"Unwiderstehlich" ist eine Tragikomödie von Fabrice Roger-Lacan. Die Produktion des Renaissance-Theaters Berlin ist am Donnerstag, 17., und Freitag, 18. November, jeweils um 19.30 Uhr im Stadttheater zu sehen. Karten gibt es unter www.ticketonline.de, bei der Tourist-Info am Hallplatz (10-233) und an der Abendkasse eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Er ist Jurist, sie Verlagslektorin. Eines Abends, als sie von einer Besprechung mit einem berühmten Schriftsteller, dessen Werk sie schon lange bewundert und der im Ruf steht, ein unverbesserliche Don Juan zu sein, zurückkommt, versucht er hartnäckig und unnachgiebig von ihr zu erfahren, ob dieser "unwiderstehliche" Mann in ihr ein "unwiderstehliches" Verlangen ausgelöst habe.

Fabrice Roger-Lacan stellt die Liebe eines eigentlich perfekten Paares auf den Prüfstand. "Unwiderstehlich" ist das fesselnde Psychogramm einer Liebesbeziehung, ein Kammerstück über Eifersucht, Besitzanspruch, über Verlangen und über Freiheit. "Wie sich Anika Mauer und Boris Aljinovic die Argumente um die Ohren pfeffern, das hat die Klasse eines Psychoduells. Da ist Hitchcock drin, oder Beziehungshöllisches, wie man es von Yasmina Reza kennt", schrieb Katrin Pauly von der Berliner Morgenpost.

Das Renaissance-Theater Berlin ist seit Jahrzehnten immer wieder in Amberg zu Gast. "Der letzte Vorhang" und "Rot" sind vielen noch in guter Erinnerung. Beide Produktionen wurden mit einem Inthega-Preis ausgezeichnet.

Boris Aljinovic, der charismatische Ex-Tatort-Kommissar, ist zum ersten Mal im Stadttheater zu erleben. Seine Partnerin Anika Mauer stand dort bereits in "Anna Karenina" auf Bühne.
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