Wahlen beim Förderverein
Ein Platz soll Prechtl heißen

Sie leiten auch künftig die Geschicke des Fördervereins Michael Mathias Prechtl (von links): stellvertretende Vorsitzende Judith von Rauchbauer, Vorsitzender Wolfgang Dersch, Kassenwart Ronald Schneider und Revisor Toni Donhauser. Bild: kge

Die Vorstandsmitglieder des Fördervereins Michael Mathias Prechtl genießen auch weiterhin das Vertrauen der Mitglieder. Logisch, dass Vorsitzender Wolfgang Dersch da einen lockeren Spruch auf den Lippen hatte.

Amberg. (kge) Einstimmig und mit nur vier Enthaltungen - nämlich die der Vorstandsmitglieder selbst - wurden die Führung und der Beirat des Michael-Mathias-Prechtl-Fördervereins bestätigt. Gut gelaunte Mitglieder und Verantwortliche waren im Foyer des Stadtmuseums zusammengekommen, um ihre Jahresbilanz zu ziehen. "Das ist gut, dass wir hier sitzen, denn wenn Besucher kommen, machen wir sie gleich zu Mitgliedern", scherzte Dersch.

Aktuell besteht der Verein aus 91 Förderern. Er würde "nur zu gerne die 100 dieses Jahr noch vollmachen", ließ der Kulturreferent wissen. Im Rückblick auf die Eröffnung der festen Ausstellung im April, die neue Homepage und das P-Seminar des Dr.-Johanna-Decker-Gymnasiums sprach Dersch vom "bislang wichtigsten Jahr" der Vereinsgeschichte.

Durch das Engagement der Abiturientinnen bekamen alle Klassen der Jahrgangsstufen 6 bis 12 im Zuge des Kunstunterrichts durch altersgemäße Führungen Einblick in das Leben und Schaffen des Künstlers, wodurch sich die Schar der Prechtl-Interessenten verjüngt und vervielfacht habe.

Museumsleiterin Judith von Rauchbauer zeigte sich auch überaus glücklich über das Prechtl-Kabinett, denn es locke "sehr viele Besucher" an - vor allem aus der fränkischen Nachbarstadt Nürnberg. Aus Regensburg stammt eine Studentin, die eine Doktorarbeit mit dem Schwerpunkt "Prechtl und seine Zusammenarbeit mit Verlagen" mit der Unterstützung der Kuratorin schreiben will. Seit kurzem befindet sich ein Babyfoto des Künstlers im Besitz des Vereins, auf dem das Elternhaus zu erkennen ist. Bisher wusste man laut Rauchbauer lediglich, dass Prechtl aus dem Katharinenviertel stammte. Aber nun ist bekannt, wo genau seine Wiege stand. Das Gebäude ist noch immer im Besitz der Familie und wird von dieser auch weiterhin bewohnt. Bei der Stadt liegt bereits ein Antrag vor, einen Platz nach Michael Matthias Prechtl zu benennen.
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