100. Ausgabe des Baukulturführers erschienen - Jubiläumsfeier im Luftmuseum - Initiative von ...
Amberger Idee mal ohne Amberger Inhalt

Einen Empfang gab es für die Planer, Autoren und Initiatoren des Baukulturführers (von links): Matthias Castorph (München), Peter Brückner (Tirschenreuth), Ritz Ritzer (München), Wilhelm Koch (Leiter des Luftmuseums), Herausgeberin Nicolette Baumeister, Judith Hartmann (München), Manfred Wilhelm und Alexander Wörner. Bild: wsb
Der Einfall ereilte Luftkünstler und Museumsleiter Wilhelm Koch vor zwölf Jahren, als er beim Besuch eines Gotteshauses einen Kirchenführer in die Hand bekam. Warum sollte es solche praktische kleine Informationsbroschüren nicht auch für Profanbauten geben? Und schon war die Reihe der Baukulturführer als Idee geboren.

Die praktische Umsetzung erfolgte auch bald. Im Jahr 2002 erschien das erste dieser handlichen Heftchen im Westentaschenformat, in dem der seinerzeit gerade fertiggestellte Kulturspeicher in Würzburg einer leserfreundlichen Beschreibung gewürdigt wurde. Aber nicht trockene Informationen von den Architekten sollten den Textteil bestreiten, wie Nicolette Baumeister in ihrer Einführung betonte, sondern von Fachjournalisten geschriebene, auch dem Laien verständliche Artikel. Ergänzt mit Bildern, von namhaften Fotografen eingefangen, entstanden so mittlerweile 100 Ausgaben des Baukulturführers. Als Ort für die Feier dieses beachtlichen Jubiläums haben sich die Macher der informativen und künstlerisch aufbereiteten Broschüren das Luftmuseum ausgesucht.

Leider war unter den Gebäuden, die diesmal von den Architekten selbst vorgestellt wurden, keines, das in der Vilsstadt bewundert werden könnte. Aber vielleicht hat bei den kurzen Vorträgen ja der eine oder andere Lust verspürt, selbst einmal an die Wirkungsstätten der Baumeister zu reisen und die Ergebnisse ihrer Architekturkunst vor Ort zu besichtigen, mit der jeweiligen Ausgabe des Baukulturführers in der Tasche.
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