115 Mitarbeiter in Beschäftigungsgesellschaft - Betroffene können zu anderen Betrieben wechseln
Stellenabbau bei der Luitpoldhütte

Die Luitpoldhütte in Amberg hatte Ende August Insolvenz angemeldet. Nun soll die Belegschaft des traditionsreichen Gießerei-Unternehmens schrumpfen. Archivbild: Hartl
Die große Entlassungswelle vier Wochen vor dem Heiligen Abend wird es bei der Luitpoldhütte in Amberg nicht geben. Und dennoch schrumpft die knapp 500-köpfige Belegschaft um 115 Stellen. Die Betroffenen bekamen die Nachricht am Montagvormittag schriftlich, verknüpft mit dem Angebot in eine Beschäftigungsgesellschaft zu wechseln. Auch Vorruheständler und Kollegen, die selbst schon gekündigt haben, sind in dieser Zahl enthalten.

Die Offerte ist für sechs Monate - also bis Ende Mai 2016 - angesetzt und besagt, dass die Mitarbeiter fortan 80 Prozent ihres bisherigen Nettogehalts bekommen werden. Zusätzlich können sie sich qualifizieren und die Zeit zur Suche nach einem neuen Arbeitsplatz nutzen, wie der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Hubert Ampferl (Nürnberg) wissen ließ. Der Amberger IG-Metall-Bevollmächtigte, Horst Ott, und LH-Betriebsratsvorsitzender Christian Zwack, haben zudem Kontakt zu Personalvertretungen anderer Firmen, um Möglichkeiten für einen Wechsel zu eröffnen.
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