14 000 Euro für soziale Projekte

Schecks für gute Zwecke (von links): Bernhard Saurenbach von der Amberger Tafel, Werkvolk-Vorstand Wolfgang Erb, Christine Seidel von Donum Vitae, Marianne Gutwein vom Sozialdienst katholischer Frauen, Werkvolk-Vorstand Dagmar Kierner, ein Ringer-Schüler und Trainer Peter Leifridt. Bild: Hartl

Über diese Einstellung von Dagmar Kierner, Vorstand der Wohnungsbau und Siedlungswerk Werkvolk eG, können sich die freuen, die sich für andere Menschen engagieren: "Wenn man Gewinne erwirtschaftet, dann kann man auch etwas abgeben."

Auch heuer spendet das Amberger Unternehmen wieder zwei Prozent seines Gewinns aus dem Vorjahr für wohltätige Zwecke. Insgesamt stellt es 14 000 Euro bereit.

5000 Euro gehen an den Sozialdienst katholischer Frauen (SkF). Für die Aktion "Endlich gecheckt" bekam der SkF noch einmal 3000 Euro dazu. "Bei dem Projekt geben Studenten kostenlose Nachhilfe für Schüler ab der fünften Klasse, die aus Familien kommen, die sich so etwas nicht leisten können", erläuterte Vorsitzende Marianne Gutwein bei der Spendenübergabe.

Sie bedankte sich für das soziale Engagement und sagte, es sei durchaus eine Besonderheit, dass eine Wohnungsgenossenschaft ein offenes Ohr für solche Anliegen hat.

Weitere 2000 Euro bekommt Donum Vitae für sein Projekt Moses. Hier geht es darum, dass eine Frau ihr Kind komplett anonym in einem Krankenhaus zur Welt bringen kann. "Die Frauen werden schon vor der Geburt in Amberg und Umgebung untergebracht, damit keiner im Bekanntenkreis etwas von der Schwangerschaft überhaupt bemerkt. Oft wissen es nicht mal die Eltern oder die Partner der Frauen", berichtete die Amberger Bevollmächtigte Christine Seidel.

Über eine Finanzspritze in Höhe von 3000 Euro darf sich die Amberger Tafel freuen. Den Scheck nahm Vorsitzender Bernhard Saurenbach entgegen. Erstmals unterstützt das Wohnungsbau und Siedlungswerk auch die Ringer am Bergsteig, und zwar mit 1000 Euro. "Mit unserem Club möchten wir verhindern, dass Kinder aus zerrütteten Verhältnissen absacken und auf die schiefe Bahn geraten. Ich bin selbst ohne Eltern aufgewachsen und verstehe die Kinder sehr gut", erzählte Trainer Peter Leifridt. Die Kinder bräuchten Vorbilder, nach denen sie sich richten könnten, betonte er.
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