2015 beginnt leidenschaftlich

Das siebte Neujahrskonzert in Folge präsentierten gestern Nachmittag Kulturreferent Wolfgang Dersch, ACC-Geschäftsführerin Petra Strobl, Bürgermeister Martin Preuß und Kulturfachkraft Marina Auer (von links). Für die Veranstaltung am 4. Januar,. beginnt am Montag, 3. November, der Kartenvorverkauf. Bild: Hartl

Die Premiere war 2009, als die Stadt ihren 975. Geburtstag feierte. Doch da das Neujahrskonzert so gut angenommen wurde, ist es seither eine feste Einrichtung. Die Verantwortlichen sind überzeugt, dass der Start in 2015 ein guter sein wird - zumindest in musikalischer Hinsicht. Denn es gibt ein Wiedersehen mit Bekannten.

Vor zwei Jahren waren sie schon einmal beim Neujahrskonzert im ACC, jetzt kommen sie wieder: die Musiker der Donau-Philharmonie Wien. Am Sonntag, 4. Januar, treten sie ab 19 Uhr unter dem Titel "Ungarische Leidenschaften" auf. Bürgermeister Martin Preuß bezeichnete die Neujahrskonzerte als eine liebe, gute Tradition. Es werde bestimmt ein gelungener Auftakt ins neue Jahr, zeigte er sich überzeugt. Die Neujahrskonzerte sind laut ACC-Geschäftsführerin Petra Strobl eine äußerst beliebte Veranstaltung und "immer sehr schnell ausverkauft". Es sei eine gute Entscheidung gewesen, diese Reihe zu starten, was 2009 anlässlich der 975-Jahr-Feier von Amberg geschehen war.

Karajans Assistent

Für Kulturreferent Wolfgang Dersch passt der Auftritt der Donau-Philharmonie Wien auch zur Donau-Moldau-Region, die im Entstehen ist. Als das Ensemble vor zwei Jahren in Amberg war, sei das Publikum restlos begeistert gewesen. Deshalb habe man die Musiker wieder verpflichtet. Die Mitglieder des Orchesters sind freiberufliche Solisten oder Kammermusiker, die vornehmlich aus Österreich kommen. Am Dirigentenpult steht Mitbegründer Manfred Müssauer, laut Dersch in der "Dirigentenszene kein Unbekannter". Er war unter anderem Assistent von Herbert von Karajan bei den Salzburger Festspielen.

Als Solistin tritt die Kärtner Sopranistin Heidi Manser auf. Sie hat nach Worten des Kulturreferenten hauptsächlich Engagements im deutschsprachigen Raum, Auftritte führten sie jedoch auch nach Holland und Italien sowie Asien und Afrika. Vielseitigkeit und eine markante Stimme zeichnen Bariton Steven Scheschareg aus. In der laufenden Spielzeit ist er am Nationaltheater Mannheim und an der Wiener Volksoper zu erleben, informierte Dersch. Unter dem Titel "Ungarische Leidenschaften" werden alle Mitwirkenden in ihrem Programm das Land an der Donau in allen Facetten präsentieren.

Die Musik passt zur Zeit

Der Kulturreferent zählte die Komponisten auf, deren Werke zu hören sein werden: Emmerich Kálmán, Johann Strauss, Franz Lehár und Ferenc Erkel. Die Donau-Philharmonie Wien sei bekannt für ihren speziellen Klang, nämlich den Originalklang der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. "Gerade dies ist passend zu dieser Zeit", urteilte er über die Kombination von Musik und Beginn des neuen Jahres. Erfreut zeigte sich Dersch, dass Oberbürgermeister Michael Cerny die Tradition seines Vorgängers Wolfgang Dandorfer fortführt und die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen hat. "Ich hoffe, dass viele die ungarische Leidenschaft genießen werden."

Karten für das Konzert gibt es ab Montag, 3. November, in der Tourist-Info (Tel. 0 96 21/10-233; E-Mail: tourismus@amberg.de) zum Preis von 29 oder 25 Euro (je nach Kategorie) beziehungsweise ermäßigt für Schüler von 23 oder 19 Euro. Wie Kulturreferent Dersch noch ergänzte, startet an diesem Tag auch der Vorverkauf für das Adventssingen.
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