24-Stunden-Schwimmen im Hockermühlbad: Vorbereitungen laufen
Alter Rekord soll baden gehen

Norbert Fischer, Sportreferent Wolfgang Dersch, Martin Preuß, Norbert Müller, Karoline Gajeck-Scheuck, Helga Powalla, K+B-Marktleiter Carsten Mäding, Bäderleiter Günter Schwarzer, Horst Kreuz und Hubert Wagemann (von links) sitzen beim Schwimmen in einem Boot - natürlich nur im übertragenen Sinn für Organisation, Unterstützung und Rahmenprogramm. Bild: Steinbacher

Dieses 24-Stunden-Schwimmen wird ein besonderes: Weil Amberg wohl den 30 000. Teilnehmer begrüßen wird und auch die 40 000-Kilometer-Schallmauer knacken kann. Zwei tolle Ziele also, die mit genügender Beteiligung nicht baden gehen dürften. Dafür machten die Veranstalter und ihre Partner am Dienstag schon mal Werbung.

Dabei nahm sich der Stadtverband für Sport an vorderster Stelle weitgehend zurück. Sein Vorsitzender Norbert Fischer lobte vor allem die Unterstützung vieler Helfer, allen voran die DLRG Amberg, die federführend wieder für den Ablauf des sportlichen Teils verantwortlich zeichnet. Ihr Cheforganisator Horst Kreuz ließ am Dienstag bei einer Pressekonferenz im Hockermühlbad - dort geht das Spektakel von Freitag, 17. Juli, bis Samstag, 18. Juli, über die Bühne - keinen Zweifel, dass die zwei "Rekordzahlen" erreicht werden.

40 000 Kilometer knacken

Wobei es sich bei beiden natürlich um die Summe aller bisherigen Teilnehmer und Kilometer bei insgesamt zwölf 24-Stunden-Schwimmen in Amberg handelt. Für die 30 000 Schwimmer fehlen laut Kreuz nur noch 991 Teilnehmer, die aber bei entsprechend guter Beteiligung durch die Schulen ab 9 Uhr schon gegen Mittag erreicht sein dürften. Auch was die 40 000-Kilometer-Marke betrifft, ist dem DLRG-Cheforganisator und Norbert Fischer nicht bange. Dafür sind nämlich "nur noch" 2010 Kilometer nötig, was bei einer durchschnittlichen Leistung aller bisherigen Veranstaltungen von jeweils über 3000 Kilometern zu schaffen sein dürfte.

Zusammen mit Norbert Fischer, Bürgermeister Martin Preuß und DLRG-Tauchreferent Hubert Wagemann gab Kreuz sogar die Devise aus, dass heuer im Jahr der Rekordzahlen der bisherige Bestwert von 4004 Teilnehmern mit fast 5000 zurückgelegten Kilometern fallen könnte. Dieses Ergebnis war bei der Premiere des 24-Stunden-Schwimmens 1986 erreicht worden. Damals legte sich Amberg für das Kinderhospital in der philippinischen Stadt Sorsogon ins Zeug, das von der Projekthilfe Dr. Luppa aufgebaut und bis zu seiner Selbstständigkeit jahrelang betrieben worden war.

Erlös für Waisen in Kenia

Fast 20 Jahre später soll die mittlerweile 13. Auflage der beliebten Breitensportveranstaltung erneut für ein Hilfsprojekt in der dritten Welt über die Bühne gehen. Amberg will für den Verein Giriama schwimmen, der Kinder und Frauen an der armen Ostküste in Kenia unterstützt. In der Nähe der Stadt Malindi hat der e.V mit seinem Weidener Vorsitzenden Norbert Müller und Horst Kreuz selbst als seinem Stellvertreter in eigener Initiative mit dem Bau eines Waisenheims begonnen. 2016 soll es fertiggestellt werden und braucht noch etliche Spenden.

Dazu tragen wieder die Sponsoren des 24-Stunden-Schwimmens bei, die jeden Kilometer mit 1,50 Euro vergüten. Zu ihnen zählt heuer neben den Stadtwerken, die auch das Hockermühlbad kostenlos zur Verfügung stellen und freien Eintritt gewähren, die Firma K + B Expert.
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