27 Absolventen an Technikerschule verabschiedet - Vier mit herausragenden Ergebnissen
Das Beste am Schluss: Meisterpreis

Mit einem Notendurchschnitt zwischen 1,13 und 1,6 schlossen diese jungen Männer die Amberger Technikerschule ab. Von links: Bürgermeisterin Brigitte Netta, die Absolventen Stefan Hölzl, Patrick Uhl, Philipp Hauser und Tobias Ruidisch sowie Fachschulbetreuer Bernhard Mikuta. Bild: Uschald
(usc) Die Staatliche Technikerschule für Mechatronik und Elektrotechnik am Beruflichen Schulzentrum etablierte sich in den vergangenen fünf Jahren stetig. Das zeigt die steigende Zahl der Abschlüsse und Neuanmeldungen. Am Mittwoch entließ die Schule 27 Absolventen. Vier von ihnen wurden für ihre herausragenden Prüfungsergebnisse mit dem Meisterpreis des Kultusministers ausgezeichnet.

Viel Durchhaltevermögen

An die Adresse der Absolventen gewandt, nannte es der Betreuer der Fachschule, Bernhard Mikuta, einen mutigen Schritt, die berufliche Tätigkeit für mindestens zwei Jahre zu unterbrechen und wieder die Schulbank zu drücken. "Man verlässt Gewohntes, um etwas Neues, Unbekanntes zu beginnen. Da braucht es Durchhaltevermögen und Durchsetzungsvermögen, Zielstrebigkeit und natürlich auch einen Schuss Gelassenheit", sagte Mikuta. "Alles Tugenden, die die Absolventen in ihrer zukünftigen Arbeitswelt oder Studienzeit brauchen werden." Ein wichtiger Baustein für die Technikerausbildung sei die Projektarbeit, die die Schüler größtenteils in den Sommerferien, zwischen dem ersten und zweiten Schuljahr, in verschiedensten Firmen absolviert hätten. "Hier konnten sie ihr theoretisches und praktisches Wissen aus der Schule in der Praxis anwenden", reflektierte Mikuta. Ein Höhepunkt der Fachschule im zweiten Schuljahr war laut Mikuta das Europaprojekt "Life-Giving-Water", ein Schüleraustauschprogramm mit fünf weiteren Schulen in Europa.

Künftig Entscheidungsträger

"Als Techniker gehören sie zu den Entscheidungsträgern in ihren Betrieben. Die eigenständige Steuerung von Produktionsprozessen, Materialwirtschaft und Personalverantwortung würden den Berufsalltag bestimmen. "Durch ihr erworbenes Fachwissen werden sie eine tragenden Säule der Wirtschaft. Mit ihren Kenntnissen und Kompetenzen können die Absolventen Impulse setzen. Sie können ihren Arbeitgebern den Wettbewerbsvorteil verschaffen, den die Oberpfalz und Deutschland benötigt, um weiter auf dem Weltmarkt bestehen zu können", sagte er. Bürgermeisterin Brigitte Netta gratulierte im Namen der Stadt. Sie ermunterte die jungen Männer, ihre berufliche Zukunft in der Region zu suchen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Juli 2015 (8666)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.