2825 Unterschriften gegen die Parkplatznot in der Marienstraße - Forderung nach sofortiger ...
Ärzte und Patienten verzweifeln

Der gewohnte Anblick in der Marienstraße von Montag bis Freitag. Einen Parkplatz zu finden ist oft Glückssache. Das Ärzte- und Patientennetz UGOM (Unternehmen Gesundheit Oberpfalz Mitte) wünscht sich "so schnell wie möglich Abhilfe". Bild: Steinbacher
Das Ärzte- und Patientennetz UGOM (Unternehmen Gesundheit Oberpfalz Mitte) schlägt Alarm. Es geht um die "akute und absehbare Parkplatznot" in der Marienstraße. Ambergs Verkehrsreferent Dr. Bernhard Mitko hat dazu eine Liste mit 2825 Unterschriften bekommen.

Probleme mit Terminen

Sie ist mit Unterstützung von sieben Praxen, von Anrainern und der Apotheke entstanden. In einem Begleitschreiben an Mitko hält UGOM-Geschäftsführer Henryk Steinbach fest, dass die aktuellen Beschlüsse des Stadtrates und die städtischen Planungen, die unter anderem ein neues Parkdeck mit rund 1200 Stellplätzen vorsehen (wir berichteten), "grundsätzlich recht positiv" aufgenommen worden seien, da sie langfristig wohl was bringen dürften. "Jedoch bleibt das Parkplatzproblem derzeit und auch mit Sicherheit die nächsten Monate in seiner ganzen Intensität erhalten", gibt Steinbach zu bedenken und erbittet "so schnell wie möglich Abhilfe".

Die Lage sei ernst: "Der Stress und die körperliche Belastung steigen infolge der langen und oft glücklosen Parkplatzsuche und der dann von Kranken lange zu Fuß zurückzulegenden Wege deutlich an", berichtet Steinbach und fügt hinzu: "Nicht wenige Patienten können dann die Termine nicht halten, sagen sie ab oder kommen in noch kritischerem Gesundheitszustand in den Praxen an."

Auch Mitarbeiter "büßen"

Viele Ärzte sähen sich neben den häufigen Beschwerden über die Parksituation in der Marienstraße vor allem mit etlichen Terminverschiebungen, stärker schwankendem Patientenandrang, entsprechenden Wartezeiten-Verlängerungen und Terminausfällen konfrontiert. Und die Mitarbeiter in den Praxen müssten oft länger arbeiten, um die verlorene Zeit wieder aufzuholen.

Wenn dann bei einer längeren Bauphase vorübergehend Parkplätze wegfallen, "macht sich bereits weitere Verzweiflung breit", hat Steinbach Mitko mitgeteilt. Er appelliert an den Verkehrsreferenten, "schon jetzt über entlastende Möglichkeiten in der näheren Umgebung nachzudenken" und auch für den Übergangszeitraum genügend alternative Parkflächen zur Verfügung zu stellen beziehungsweise bei der Gesamtplanung "als festen Faktor" einzuplanen. Vielleicht gelinge es ja, mit dem Bau des neuen Parkhauses eher zu starten.
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