300 Jahre auf 600 Quadratmetern

Im Jahre 1984 hat die Panzerbrigade 12 eigenen Angaben zufolge mit dem Aufbau einer militärhistorischen Sammlung zur Geschichte der Garnison Amberg begonnen. Seitdem werden militärische Ausrüstungsgegenstände und Zeitdokumente zusammengetragen und im historischen Kontext präsentiert.

Heute ist die Ausstellung auf rund 600 Quadratmetern im Gebäude E der Leopold-Kaserne in Amberg untergebracht. Die dargestellte Geschichte beginnt laut Bundeswehr um 1715, als Amberg die erste Kaserne, die "alte" Infanteriekaserne, in der heutigen Kasern- und Herrnstraße gebaut wurde. Die Ausstellung beschreibt die Geschichte des Amberger Militärs als Teil der Bayerischen Armee weiter über die kaiserliche Zeit, das "100 000-Mann-Heer" und die Reichswehr. Es ist die Baugeschichte der Amberger Kasernen ebenso wie der Übergang der Reichswehr in die Wehrmacht und der Aufbau der Bundewehr bis heute dokumentiert.

Die Austellung zeigt anhand von Uniformen, Ausrüstungsgegenständen, Karten, Waffen, Orden, Urkunden und Unterkunftsgerät beispielhaft Soldatenleben und -schicksale zahlreicher Regimenter und Divisionen. In einem Teil sind eine Feldzahnstation und der Luftschutz eingearbeitet. (ben)
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