31-Jährigen mit Ratschenschlüssel auf den Kopf geschlagen
Mit blutender Wunde in die Wache

(kan) Mit einer blutenden Kopfplatzwunde ist am zweiten Weihnachtsfeiertag ein 31-Jähriger in die Wache an der Kümmersbrucker Straße gekommen. Das berichtete die Polizei am Montag.

Als der Mann gegen 9.40 Uhr auftauchte, wollte er Anzeige gegen einen Bekannten erstatten, weil dieser ihn mehrmals mit einem Werkzeug geschlagen habe. Bevor die Beamten sich der Sache annahmen, riefen sie den Rettungsdienst, der den Verletzten ins Klinikum brachte. Hier überlegte es sich der 31-Jährige aus dem Nürnberger Land offensichtlich anders: Er verließ die Notaufnahme, ohne sich behandeln zu lassen.

Polizisten suchten den 48-Jährigen, der den Franken malträtiert hatte, in dessen Amberger Wohnung auf und stellten dabei das Tatwerkzeug sicher: einen Ratschenschlüssel. Der Mann, nach Darstellung von Polizeisprecher Peter Krämer ein Drogenkonsument, wurde festgenommen.

In der Wohnung, in der das Opfer zu Besuch gewesen war und genächtigt hatte, fanden die Beamten noch geringe Mengen Crystal Speed und Marihuana.

Der 48-Jährige kam später wieder auf freien Fuß. "Weshalb er seinen Bekannten geschlagen hatte, wollte er den Ermittlern nicht mitteilen", ergänzte Krämer.
Weitere Beiträge zu den Themen: Dezember 2014 (1863)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.