37 Parzellen in Kennedystraße verkauft
Weg für Häuslebauer jetzt frei

Das Baugebiet Kennedystraße Süd ist fertig. Lars Pachmann (Tiefbauamt), Michael Feit (Firma Markgraf), Werner Renner (Ingenieur-Büro Renner und Hartmann), OB Michael Cerny, Baureferent Markus Kühne, Stadtrat Bernhard Schöppl und Udo Hartmann (von links) vom gleichnamigen Ingenieur-Büro gaben das Areal gestern für die Bauwilligen frei. Bild: Steinbacher

Die Nachfrage nach Bauland ist weiterhin ungebrochen. Bestes Beispiel im Stadtgebiet ist derzeit die Kennedystraße. Alle 37 Parzellen sind längst verkauft. Spielt das Wetter mit, können die ersten Häuslebauer in den nächsten Tagen loslegen.

Vor einem Jahr war es der damalige OB Wolfgang Dandorfer, der zum Start der 1,9 Millionen Euro teuren Erschließung höchstpersönlich in den Bagger stieg. Gestern ließ es der amtierende Oberbürgermeister Michael Cerny unspektakulärer angehen und zerschnitt mit einer Schere ein weiß-blaues Band, um danach sagen zu können: "Eines der schönsten Baugebiete, das man sich in Amberg vorstellen kann, ist fertig." Der Bedarf an Baugrund sei weiterhin vorhanden. Cerny: "Die Leute möchten gerne nach Amberg und in Amberg bauen. Also sollte man diesen Trend auch unterstützen."

Auf den exakt 21 650 Quadratmetern bewegten die Arbeiter der Bayreuther Firma Markgraf 25 000 Kubikmeter Erde, um Platz für 33 Einzel- und vier Mehrfamilienhäuser sowie die Kindertagesstätte der Johanniter (wir berichteten) zu schaffen. Nach einem Jahr Bauzeit meldete der OB Vollzug und pries die Vorteile der trotz des Stadtrandes guten Lage. Die Nahversorger sind ebenso in der Nähe wie die Citybuslinie, die Albert-Schweitzer-Schule und die Pfarrei St. Michael. Erschlossen wird das Baugebiet durch den neuen Kreisverkehr am Ende der Stauffenbergstraße. Das Aufbringen des Asphalts hat dort bereits begonnen und dürfte laut Cerny noch in dieser Woche beendet sein.

Die einzig schlechte Nachricht, die der OB mit zum Termin gebracht hatte, war diese: "Wer noch Lust hat und hier bauen will, muss darauf hoffen, dass jemand abspringt."
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