50 000 Euro für Ambergs Sportler

Klar, so lassen sich die Amberger Vereine gerne "einwickeln" - mit einem bunten Band, das sie alle einschließt und das vorne die ausgezahlte Sponsoring-Summe von 50 000 Euro zeigt. Die drei Farben der Stadtwerke schreiben sich die Vorsitzenden und Vertreter der einzelnen Empfänger da gerne auf die Fahnen. Oberbürgermeister Michael Cerny (hinten Mitte), Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Stephan Prechtl (hinten rechts) und der Vorsitzende des Stadtverbands für Sport, Norbert Fischer (zweite Reihe links), betonte

50 000 Euro sind eine Menge Geld. Freuen dürfen sich die Amberger Sportvereine, denn an sie wird diese Summe ausgeschüttet. Von den Stadtwerken, die das mit ihrem jährlichen Sportsponsoring, kombiniert mit Marketingmaßnahmen, möglich machen.

In Kooperation mit dem Stadtverband für Sport wurde dieser stattliche Betrag jetzt wieder an die Empfänger verteilt (siehe Kasten). Dabei steht für die Stadtwerke nach eigener Auskunft "die Förderung im Bereich des Unterhalts vereinseigener Sportanlagen und Liegenschaften im Vordergrund". Im Gegenzug seien die Vereine verpflichtet, die mit dem Energieversorger vertraglich geregelten Werbemaßnahmen umzusetzen. Laut einer Presseinformation orientieren sich die Stadtwerke bei der Vergabe der Marketingmittel grundsätzlich an den Sportförderrichtlinien der Stadt in ihrer aktuellen Fassung (inklusive Bewertungskriterien für Zuschüsse, dem geforderten Verwendungsnachweis sowie der Zielsetzung bei Vereinszusammenschlüssen).

"Die Vergabe der Mittel erfolgt unter der Maxime, dass diese ausschließlich für das Sponsoring des Kinder- und Jugendsports, des Ehrenamts und auch des sportlichen Allgemeinwohls verwendet werden", schildert die Mitteilung den Hintergrund. Wobei sich die Höhe an dem vom Stadtverband für Sport empfohlenen Zuschuss orientiere. Nach Prüfung könne das Geld für das jeweilige Kalenderjahr um bis zu 100 Prozent aufgestockt und aus den Mitteln des Sportsponsorings zweckgebunden ausbezahlt werden. Grundvoraussetzung dafür ist allerdings der ausschließliche Energiebezug (Strom/Gas) für die Sportstätten durch das kommunale Unternehmen. Das gilt laut Info für das Jahr der Antragstellung und im Folgejahr bei der Umsetzung des Marketingprojekts. Für die vereinbarte Gegenleistung (zum Beispiel Bandenwerbung) gebe es einen individuellen Vertrag. Das jährliche Gesamtbudget ist auf 50 000 Euro begrenzt.

Auf diese Weise unterstützen die Stadtwerke die Sportvereine Ambergs bereits seit vielen Jahren. Dadurch soll "die wertvolle Arbeit vieler Freiwilliger, gerade auch im Bereich der Kinder- und Jugendförderung nochmals gewürdigt werden", heißt es in dem Pressetext. (Zitate)
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