8:1-Sieg in der Hinrunde kein Maßstab - FC Amberg II ist gewarnt vor der SpVgg Vohenstrauß
"Dürfen uns nicht blenden lassen"

Die Bezirksliga-Fußballer des FC Amberg haben sich nach dem Sportgerichtsurteil und dem damit verbundenen Punktverlust nicht aus der Spur bringen lassen. "Respekt an meine Jungs. Sie haben eine tolle Moral gezeigt", blickt Trainer Tobias Pinzenöhler auf das 4:3 beim starken 1. FC Schwarzenfeld zurück. Wohlwissend, dass das Gastspiel am Samstag, 31. Oktober, um 14 Uhr bei der SpVgg Vohenstrauß "mindestens genauso schwer" werden wird.

Lässt man mal die 0:2-Wertung aus dem Pfreimd-Spiel außen vor, sind die Gelb-Schwarzen nunmehr seit dem 1:4 beim SV Sorghof am siebten Spieltag (16. September) ungeschlagen. Ein Unentschieden und sieben Siege lautet die Amberger Bilanz, damit verbunden der momentane erste Platz (35 Zähler), punktgleich mit Sorghof. "Wir haben eine gute Hinrunde hingelegt", fällt Pinzenöhlers kleine Bilanz daher durchaus positiv aus.

Zum Auftakt der Rückrunde steht den Gelb-Schwarzen mit Vohenstrauß nun eine hohe Hürde bevor. Auch wenn der FCA das Auftaktspiel gegen die SpVgg mit 8:1 gewonnen hatte, dürfe man sich, so der Amberger Coach, davon keinesfalls blenden lassen. "Vohenstrauß hat sich nach den zwei deutlichen Niederlagen gegen uns und Ensdorf inzwischen mehr als gefangen. Die SpVgg ist, vor allem im heimischen Sportzentrum, schwer zu bespielen. Ein wirklich starkes Team, das vor allem in Defensive zu überzeugen weiß", schätzt Pinzenöhler die Stärken der Elf von Trainerkollege Rainer Summerer ein.

Dennoch: Auch der FC Amberg II hat beim 4:3 überzeugt: "Wir haben gut begonnen, lagen dann aber 0:2 hinten und haben die Partie zum 4:2 gedreht. Wenn man einen Zwei-Tore-Rückstand so umbiegt, dann spricht das für die Moral, die bei meinen Spielern vorherrscht", sagt Pinzenöhler. "Das haben sie echt gut gemacht." An diese Leistung soll nun auch in Vohenstrauß angeknüpft werden.

Dazu kann der Amberger Trainer bis auf den Langzeitverletzten Dennis Kramer und Michael Reinwald, der in dieser Woche wieder ins Training einstieg, auf seine Bestbesetzung zurückgreifen. Die sich zuletzt im Urlaub befindlichen Lennard Meyer und Daniel Maltsev sind wieder an Bord. Nachdem die Regionalliga-Elf des FCA zeitgleich beim FC Bayern München II spielt, wird es von oben wohl keine Unterstützung geben.
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