___ Es stand in der AZ ___

Wolfgang Dandorfer ist neuer Oberbürgermeister

Vor 25 Jahren begann in Amberg eine neue politische Ära: Der neue Oberbürgermeister hieß Wolfgang Dandorfer. Nach dem vorläufigen Ergebnis, das am Wahltag 1990 kurz nach 19 Uhr feststand, entfielen auf Dandorfer bei 22 883 gültigen Stimmen 12 398. Dies entspricht einer Quote von 54,18 Prozent. Bei der Oberbürgermeisterwahl sechs Jahre zuvor hatte der CSU-Kandidat noch 57,96 Prozent auf sich vereinen können, trotz einer schlechten Wahlbeteiligung von 69,9 Prozent. Diesmal lag das Interesse an der Wahl mit 70,63 Prozent etwas höher. (juh)

Sechs Millionen Mark beantragt

Im Frühjahr 1990 waren auch die Städtebaubeförderungsmittel. Noch-Landtagsabgeordneter Wolfgang Dandorfer stellte fest, dass die Stadt Amberg 1990 mit rund sechs Millionen Mark rechnen könne, was der Summe entsprach, die im Haushalt eingeplant war. Die Bundesregierung hat in den vergangenen Jahren der Stadt Amberg Fördermittel in Höhe von 19,33 Millionen Deutschen Mark zur Verfügung gestellt. Mit dem Anteil des Freistaats Bayern und der Stadt Amberg ergab dies eine Summe von 60 Millionen. 1990 erhielt die Stadt für die Altstadtsanierung 897 000 D-Mark. (juh)

Fußball rollt für "500 Jahre Post"

Aus Anlass des Jubiläums "500 Jahre Post" veranstaltete das Postamt Amberg am 24. März 1990 in der Krötensee- Turnhalle in Sulzbach-Rosenberg ein großes Hallen-Fußballturnier. Zu diesem Turnier hatten sich zehn Mannschaften, darunter auch zwei aus der DDR, angemeldet. Die Ausrichtung des Turniers war der Mannschaft der Betriebssportgruppe Post des Postamts Sulzbach-Rosenberg unter ihrem Leiter Helmut Fackler übertragen worden. Die Siegerehrung mit der Überreichung der Pokale ging im Postamt Sulzbach-Rosenberg über die Bühne. (juh)

Aussicht auf Vils garantiert

Lederergasse 7a: Das waren für die Stadtbau GmbH einmal zehn neue Eigentumswohnungen, ein rund 200 Quadratmeter großer Innenhof und nicht zuletzt eine Bausumme von etwa 3,1 Millionen Mark. Mit dem Projekt, das im Frühjahr 1990 startete, wollte das Unternehmen laut Prokurist Heribert Bäumler einen weiteren "Mosaikstein setzen, um die Vilspartie vorbildlich zu gestalten". Weichen musste dafür ein Wohnhaus aus dem Jahr 1950, was der Bauausschuss im Zuge der Altstadtsanierung bereits im April 1989 beschlossen hatte. (juh)
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