A-Klasse Nord

Auch die A-Klasse Nord rüstet langsam aber sicher zur Winterpause: Vorne geben der TuS Schnaittenbach und der FC Neukirchen seit Wochen die Schlagzahl vor, dahinter hat sich der Vorjahresvize FSV Gärbershof noch nicht abschütteln lassen, der SV Michaelpoppenricht sich mit starken Partien danach eingereiht und der hoch gehandelte TSV Kümmersbruck beschließt den Kreis der Aufstiegskandidaten - bei acht Punkten Rückstand auf Platz zwei allerdings schon in etwas weiter gefassten Dimensionen.

Der große Rest der Liga beginnt mit der DJK Gebenbach II auf Platz sechs, und die hat wiederum nur sechs Punkte mehr als die SG Neudorf/Luhe II, die derzeit auf dem Platz der Abstiegsrelegation geparkt hat. Damit geht es auch in die Vollen, denn der Tabellenführer aus Schnaittenbach macht seine Stippvisite im kleinen "Reservat" bei den "kleinen Indianern". Die sind nicht akut gefährdet.

Das würde auch der FC Kaltenbrunn gerne tun, aber die Aufgabe beim FC Neukirchen erscheint doch zu schwer, um eine wirkliche Überraschung einplanen zu können. Solche Heimaufgaben muss der "kleine FCN" lösen, wenn er bei der Endabrechnung mitreden möchte.

Dieses Ziel verfolgt auch der FSV Gärbershof. Gastgeber ist die SG Neudorf/Luhe II, und auch wenn dieses Team beim schwächsten Angriff nicht über den vorletzten Platz hinausgekommen ist, ist Vorsicht angebracht, denn die Hausherren konnten Spitzenmannschaften wie Neukirchen oder Kümmersbruck Punkte abluchsen und im Hinspiel hatte der FSV alle Hände voll zu tun, um mit einem dürftigen 1:0 die Punkte behalten zu können. "Mit dem bisherigen Saisonverlauf sind wir schon zufrieden", bilanziert Trainer Rainer Greger, "zumal unser kleiner Kader durch Verletzungen oder angeschlagene Spieler immer wieder an das Limit geht und es schon mitunter eine kleine Zauberei ist, eine schlagkräftige Mannschaft auf das Feld zu schicken."

Felix Haas, Simon Cholodov und Fabian Lotter werden dem FSV bei diesem Match sicher fehlen, ansonsten hofft der Coach, das seine angeschlagenen Akteure alle wieder fit werden.

Starke Vorstellungen bot bisher der SV Michaelpoppenricht und Rang vier ist der Lohn der guten sportlichen Taten. Diesmal erwartet das Trainerduo Prechtl/Dontschenko den TSV Theuern, der nach einem schwachen Start wieder zurückgekehrt ist und sich bis auf den siebten Platz nach vorne gespielt hat. Wenn die Poppenrichter weiterhin im Konzert der Großen mitspielen wollen, dürften sie sich zu Hause nicht lumpen lassen, aber Theuern ist inzwischen mit Vorsicht zu genießen.

Immer wieder einmal lässt der TSV Kümmersbruck Punkte liegen und das darf ihm in dieser Saison eigentlich nicht mehr passieren, will er noch einmal Aufstiegsluft schnuppern. Viele Dreier sind dafür notwendig und dieses Vorhaben möchte die SG Ehenfeld/Hirschau II durchkreuzen, die sich nach einem sehr mäßigen Auftakt gut gefangen hat und auf der Löschenhöhe immer wieder einmal Favoriten zum Stolpern gebracht hat. Auch wenn die DJK Gebenbach II nur drei Punkte mehr als die DJK Seugast auf dem Konto hat, erscheint hier doch ein Heimsieg relativ wahrscheinlich.

Der Sieger aus der Begegnung FV Vilseck II gegen den FC Großalbershof darf etwas gelassener in seine sportliche Zukunft blicken.
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2014 (8193)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.