A-Klasse Nord: Letzter FC Kaltenbrunn erwartet Vorletzten TSV Theuern
Kracher im Keller

Kurz vor Beginn der zweiten Saisonhälfte können sich in der Fußball-A-Klasse Nord vor allem vier Mannschaften Hoffnungen auf höhere sportliche Weihen machen. Sorgenfalten haben dagegen deutlich mehr Teams, denn den Tabellenachten trennen vom Vorletzten nur ganze drei Zähler - und selbst Schlusslicht Kaltenbrunn hat bei einem Sieg plötzlich wieder ganz andere Aussichten.

Der 13. Spieltag kann für den einen oder anderen Club ein ganz schön ominöser werden, denn sowohl oben als auch unten stehen wichtige Partien an. Nach seinem Sieg im Spitzenspiel in Schnaittenbach ist nur noch der FC Neukirchen ungeschlagen. Der "kleine FCN" bekommt es zu Hause mit dem Tabellenvierten TSV Kümmersbruck zu tun - ein gefährlicher und zudem sehr ambitionierter Kontrahent, der die Herbstmeisterpläne der Hausherren nur zu gerne durchkreuzen und das Titelrennen wieder so richtig spannend machen möchte. Die Kümmersbrucker wissen zudem, dass bei einer Niederlage der Meisterschaftszug bei dann neun Zählern Rückstand wohl ohne sie weiter fahren dürfte.

Der Tabellenzweite TuS Schnaittenbach gibt seine Visitenkarte beim FV Vilseck II ab, der trotz aller Bemühungen die Abstiegsränge in unmittelbarer Nähe sieht und dringend weitere Punkte braucht. Für den "Vize" wird dies kein leichter Job.

Noch etwas diffiziler wird die Aufgabe für den Tabellendritten FSV Gärbershof, denn Gastgeber ist die DJK Gebenbach II, die sich im vorderen Mittelfeld aufhält und an einem guten Tag eigentlich für jeden Gegner zum Stolperstein werden kann. Und genau das können die Amberger nicht gebrauchen, wollen sie weiter ganz vorne mitmischen.

Wichtige Partien sind auch in der zweiten Tabellenhälfte angesetzt: Der Ex-Kreisligist FC Kaltenbrunn ist auf den letzten Platz abgerutscht und braucht nach einer längeren Durststrecke unbedingt wieder ein Erfolgserlebnis. Das will aber auch sein Gast, der TSV Theuern, einfahren, der sich auch schon seit Wochen in der gefährdeten Zone aufhält. Richtungweisend wird auch die Partie der DJK Seugast gegen den FC Großalbershof, denn der Verlierer muss harte Zeiten befürchten. Vor allem die DJK sehnt sich nach einem guten Start nun schon seit einiger Zeit auf wieder bessere Zeiten.

Die zweite Tabellenhälfte führt die SG Ehenfeld/Hirschau II mit zwölf Punkten aus zwölf Spielen an. Das ist auch noch kein sanftes Ruhekissen. Die neue Spielgemeinschaft war zunächst in der Findungsphase, erinnert sich Trainer Thomas Wiesneth. Demzufolge war der Start in die neue Saison sehr mäßig. "Allerdings waren die ersten Spiele auch Bärenaufgaben. Aber mit dem knappen Sieg gegen den FSV Gärbershof haben wir ein wichtiges Signal in die richtige Richtung gesetzt", so der Übungsleiter.

In der Folgezeit hatte es die SG dann öfter mit Mannschaften auf Augenhöhe zu tun und sich dann auch ganz gut gefunden. "Wir haben eine junge Truppe mit einem Durchschnittsalter von 22 Jahren, 30 bis 35 Spieler für beide Herrenmannschaften im Training und stellen zudem die einzige Reserve der Liga, deren erste Mannschaft nicht mindestens auf Bezirksebene spielt", konstatiert der Trainer mit Zufriedenheit.

"Auch die Fusion passt super", freut sich Wiesneth. "Bei unserem Kirwaspiel treffen wir mit dem SV Sorghof II auf einen guten Gegner. Auch wenn aus der Truppe Marco Meier und Thomas Kummer fehlen und noch ein paar Fragezeichen im Raum stehen, wollen wir die positiven Entwicklung fortführen", so Wiesneth.

Sorgen hat die SG Neudorf/Luhe II, die der Gast aus Michaelpoppenricht nicht kennt und sich auch deswegen Punktenachwuchs erhofft, um die gute Platzierung weiter zu untermauern.
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