A-Klasse Nord: Mit Trainerfuchs Rudi Pongratz läuft es wieder bei der DJK Amberg
Die perfekte Integrationsfigur

Wir sind sehr gerne bereit, zu integrieren und für Migranten aktiv zu werden. Aber wir erwarten auch, dass die dafür zuständigen Funktionäre das Verfahren deutlich beschleunigen.
Die Sportfreunde Ursulapoppenricht und der SV Sorghof II läuten den vierten Spieltag in der A-Klasse Nord am Freitag, 14. August, mit ihrem Verfolgerduell ein. Sowohl der Absteiger aus der Kreisklasse als auch die Bezirksliga-Reserve sind gut in die Saison gestartet und haben sich im Vorderfeld in Lauerstellung platziert. Der Sieger dieser Partie bleibt mit Pfeil nach oben notiert, ein Verlierer würde in das Tabellenmittelfeld abrutschen - dieses Spiel wird wohl eine enge Kiste.

"Unendliche Geschichte"

Mit der Deutschen Jugendkraft (DJK) aus Amberg bereichert ein weiterer Absteiger die Liga. "Wir versuchen es wieder aus eigener Kraft und es läuft sehr erfreulich", sagt Vorsitzender Theo Daller. "Eine Handvoll Spieler hat uns auch nach dem Abstieg die Treue gehalten, dazu kamen viele neue Akteure und mit Rudi Pongratz ein Trainerfuchs als perfekte Integrationsfigur. Die Mannschaft hat den Ehrgeiz, in der A-Klasse erfolgreich zu sein und wir konnten sogar wieder eine zweite Mannschaft anmelden", so Daller weiter, den aber ein Umstand ganz schön ärgert: "Die DJK ist ja bekannt für Integration und wir haben auch zahlreiche Spieler, die aus dem Irak, aus Eritrea oder Afghanistan stammen. Allerdings können wir diese jungen Leute lange Zeit nicht einsetzen, da ein gültiger Spielerpass eine unendliche Geschichte ist und die Spielberechtigung sich über Monate hinzieht. Wir sind sehr gerne bereit, zu integrieren und für Migranten aktiv zu werden. Aber wir erwarten auch, dass die dafür zuständigen Funktionäre das Verfahren deutlich beschleunigen - auch und gerade im reinen Amateurfußball", kritisiert der DJK-Vorsitzenden einen ausgeprägten "Amtsschimmel".

Nach zwei Siegen in Folge käme der DJK Amberg ein dritter Dreier gerade recht, aber mit dem SV Freudenberg II kommt eine starke Mannschaft, die sich bisher noch unter Wert geschlagen hat. Einen klasse Start mit drei Siegen erwischte der SV Michaelpoppenricht: Drei Spiele, drei Siege, 12:2 Tore, Platz eins. Gegen den schlecht aus den Startblöcken gekommenen und noch punktlosen TSV Theuern möchte der Spitzenreiter jetzt nachlegen, allerdings sind die Vilstaler besser als ihr derzeitiger Tabellenplatz.

Langsam, aber sicher will sich der FSV Gärbershof nach einem wackeligen Start wieder nach oben heranpirschen. Dazu braucht es bei der SG Neudorf zumindest einen Teilerfolg, noch besser aber einen Sieg, denn dann können mit dem Gastgeber sogar die Plätze getauscht werden.

Aufsteiger zahlt Lehrgeld

Neuling ESV Amberg musste am vergangenen Spieltag bei der 0:8-Schlappe gegen den FSV Gärbershof gehörig Lehrgeld zahlen. Diesmal gastiert der FV Vilseck II bei den Eisenbahnern. Neben dem SV Michaelpoppenricht und dem SV Sorghof II ist auch der Tabellenzweite FC Großalbershof noch ungeschlagen, der diesen Nimbus auch durch einen Erfolg am Forsthof gegen den dritten Kreisklassen-Absteiger in dieser Liga, den FC Freihung, verteidigen möchte. Die rote Laterne hängt beim TSV Kümmersbruck - und die möchte er schnell los werden. Am besten gleich jetzt im Spiel gegen die SG Etzenricht II.
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