A-Klasse Nord: Sportfreunde müssen zum TSV Theuern
Immer für eine Überraschung gut

Punktlandung in der A-Klasse Nord: Alle 91 angesetzten Punktespiele wurden in der Vorrunde über die Bühne gebracht und ab sofort rüsten sich die Vereine für den zweiten Teil der Saison. Große Hoffnungen dürfen der SV Michaelpoppenricht und der FC Großalbershof hegen, zwei Teams, die nicht jeder auf dem Zettel der aufstiegsrelevanten Mannschaften hatte. Ziemlich abgeschmiert sind in der unteren Tabellenhälfte der FC Freihung, die SG Etzenricht/Weiherhammer II und der TSV Kümmersbruck. Der doch schon beträchtliche Abstand lässt befürchten, dass sich nur ein Team aus diesem Trio direkt retten kann.

Die Forsthofer und der SV Michaelpoppenricht haben mit 41 und 40 Treffern auch mit Abstand die meisten Treffer in dieser Saison erzielt - immer 81 der 335 gefallenen Tore. Während das Führungsduo im Schnitt nur einen Gegentreffer pro Spiel hinnehmen musste, war gerade beim SV Etzenricht/Weiherhammer II (41 Gegentore) und beim TSV Kümmersbruck (48) öfter mal der Tag der offenen Tür.

Auf eigenem Terrain sind bis jetzt der SV Sorghof II, der FC Großalbershof und die DJK Amberg noch ungeschlagen - auswärts nur der SV Michaelpoppenricht und das noch dazu mit einer blütenweißen Weste. Erfreulicherweise musste bisher nur ein Akteur mit Rot vom Feld, allerdings wurden bisher auch schon 22 Ampelkarten gezückt. Bis jetzt gab es drei Trainerwechsel: Beim FSV Gärbershof, beim FC Freihung und beim TSV Kümmersbruck.

Nun geht es in den zweiten Teil der Saison. Der führende SV Michaelpoppenricht sollte aus seinem Heimrecht gegen den Ex-Kreisklassisten FC Freihung, der bisher eine eher dürftige Saison spielte, einen weiteren Heimsieg an Land ziehen. Ein Ausrutscher der Dontschenko-Mannen würde dem FC Großalbershof gut passen, allerdings wartet auf die Forsthofer bei der heimstarken DJK Amberg ein heißer Tanz, der den Tabellenzweiten fordern wird, will er in Amberg nicht leer ausgehen.

Der SV Sorghof II gastiert als Dritter beim TSV Kümmersbruck, der die Rote Laterne bald los werden möchte. Die kleinen Indianer sind klarer Favorit. Die Sportfreunde Ursulapoppenricht haben sich auf Platz vier nach vorne gespielt und sehen sich auch gegen den TSV Theuern mit guten Optionen. Allerdings haben die Vilstaler zulegen können und sind an einem guten Tag zu fast jeder Überraschung fähig.

Eine Nagelprobe wartet auch auf den SV Freudenberg II, der sich beim Aufsteiger ESV Amberg vorstellt. Der startete schleppend, hat sich aber mittlerweile akklimatisiert und bis ins Mittelfeld vorgearbeitet - das wird für die Bezirksligareserve alles andere als ein Sonntagsspaziergang zum Schanzl. Überraschend stark verkauft sich die SG Neudorf, die eigentlich nur aus dem TSV Neudorf besteht: 19 Punkte aus 13 Partien, und im Heimspiel gegen die SG Etzenricht/Weiherhammer II könnte noch eine Schippe nachgelegt werden. Der FV Vilseck II erwartet den FSV Gärbershof, der mit dem gediegenen Mittelfeldplatz nicht zufrieden ist und der aber bei den zu Hause nicht überragenden Reservisten nicht chancenlos ist.
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