A-Klasse Süd: Schnaittenbach und Gebenbach II spielfrei
Verfolger können näher rankommen

Ein Quintett will den Abstand zum diesmal spielfreien Tabellenführer TuS Schnaittenbach verkürzen - darunter ist mit der Partie SSV Paulsdorf II gegen die SG Ehenfeld/Hirschau II auch ein richtiges Verfolgerduell in der A-Klasse Süd. Beide Mannschaften sind gut aus den Startblöcken gekommen und möchten die erfreuliche Ausgangsposition auch über den neunten Spieltag retten. Der Gewinner ist weiterhin im Dunstkreis des TuS Schnaittenbach, der Verlierer muss ein bisschen kleinere Brötchen backen. Von der Verfolgertruppe darf auch die DJK Gebenbach II pausieren und sich von der ersten Saisonniederlage erholen.

Im Einsatz ist dagegen der SV Raigering II, der bei fünf Erfolgen und nur einer Niederlage eine tolle Ausgangsposition hat. Zu Gast bei den kleinen Panduren ist die DJK Utzenhofen II, die mehr in den unteren Tabellenregionen zu Hause ist. Aufgrund der bisherigen Resultate muss man den Lauterachtalern auch die Außenseiterrolle zuschanzen, denn sie haben ein Spiel mehr als ihre Gastgeber ausgetragen, aber zehn Punkte weniger eingefahren. Da sollten die Punkte eigentlich im Pandurenpark bleiben.

Den Reigen der Spitzenmannschaften beschließt der TuS Hohenburg, der seine Visitenkarte beim SV Inter Bergsteig Amberg II abgibt. Der hat am vergangenen Spieltag den ersten Sieg eingefahren und möchte diesen Schwung auch gegen den Aufsteiger mitnehmen. Der wiederum will eine Niederlage vermeiden, denn damit würde er ins Mittelfeld der Liga abrutschen.

Dort tummeln sich der FC Edelsfeld II und der SV Schmidmühlen II und die Ausgangslage ist eindeutig. Der Sieger bleibt sorgenfrei, der Verlierer muss in den nächsten Wochen aufpassen, nicht nach unten durchgereicht zu werden. Beide Clubs haben am letzten Spieltag auch verloren und da gilt es, wieder erfolgreich Ernte einzufahren.

Das möchten auch der SVL Traßlberg II und der ASV Haselmühl II, die mit jeweils fünf Gutpunkten sicherlich noch nicht am Zenit ihrer Leistungsfähigkeit stehen. Ein Unentschieden ist zwar besser als nichts, hilft aber beiden Vereinen nicht wirklich weiter, so dass das Visier gegen einen Gegner auf Augenhöhe auf Sieg eingestellt sein muss.

Rainer Greger und Alexander Steger zeichnen für den SV Loderhof II verantwortlich, und da ist bei null Punkten noch nicht viel zusammengelaufen. "Unsere beiden Herrenmannschaften sind neu aufgestellt und müssen erst zusammenwachsen", erklärt Greger. "Zudem haben wir viele junge Spieler, da fehlt natürlich auch noch die Erfahrung und die Abgeklärtheit." Verletzungspech tat ein übriges, bis zu sieben Akteure mussten ersetzt werden, "aber in den letzten Partien haben wir durchaus einen Aufwärtstrend erkennen lassen", findet Greger positive Ansätze.

"Ein Sieg wäre wichtig für unser Selbstvertrauen und dann schaut es auch in der Tabelle besser aus", hofft der Übungsleiter auf die Zukunft, "denn Jammern bringt uns nicht weiter." Ob die DJK Ursensollen II der richtige Gegner für die Moral ist, wird sich zeigen, denn unschlagbar sind die Gäste sicherlich nicht.
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