A-Nord-Spitzenreiter 1. FC Neukirchen kommt
Kleinere Brötchen in Poppenricht

270 Minuten entscheiden über das sportliche Wohl und Wehe einer spannenden Saison in der A-Klasse Nord: Jeweils zwei Punkte trennen an der Tabellenspitze den FC Neukirchen, den FSV Gärbershof und den TuS Schnaittenbach beim Rennen um Meisterschaft und Aufstieg sowie die Aufstiegsrelegation, die den Zweiten aus dieser Liga zunächst mit dem Vize der A-Klasse Süd (Freudenberg II oder Germania Amberg II) zusammenführt.

Im Tabellenkeller dürften der FC Kaltenbrunn und die DJK Seugast den direkten Absteiger sowie die Abstiegsrelegation wohl unter sich ausmachen, denn der gesicherte Platz zwölf ist schon satte sechs Punkte entfernt - das ist nur mit drei Siegen in Folge vielleicht noch aufzuholen.

Der Tabellenführer FC Neukirchen gibt seine Visitenkarte beim SV Michaelpoppenricht ab. Die Gastgeber, so Hans Prechtl, der zusammen mit Dominik Dontschenko die Mannschaft coacht, blicken auf ein sehr zufriedenstellendes Spieljahr zurück, denn "39 Punkte aus 23 Partien sind voll okay". Allerdings sieht der Übungsleiter auch Qualitätsunterschiede, die es noch aufzuholen gilt, "denn gegen die ersten Vier vor uns in der Tabelle haben wir in den bisherigen sieben Spielen bei 4:31 Toren nicht gepunktet." Personell ist die Lage beim Rangfünften derzeit etwas unentspannt, denn beim letzten Match in Gebenbach haben gleich acht Akteure gefehlt. Tom Müller und Thomas Winter fallen weiter aus, ob und wer aus dem Lazarett zurückkommen kann, entscheidet sich erst kurzfristig. Entschieden ist dagegen die Trainerfrage, denn nach einer tollen Zusammenarbeit bleibt das Gespann auch zusammen - wenn auch in leicht veränderter Form: Dontschenko bleibt Coach, Hans Prechtl avanciert zum sportlichen Leiter. "Gegen Neukirchen wäre es vermessen, uns was auszurechnen, wir müssen da schon kleinere Brötchen backen", erklärt Prechtl.

Der FSV Gärbershof erwartet mit dem FC Kaltenbrunn einen schwer angeschlagenen Gegner, der den dritten Abstieg in Folge unbedingt vermeiden möchte. Dicke Sorgenfalten beim Team aus dem Landkreis Neustadt, das aber durch den 4:3-Erfolg gegen den TSV Kümmersbruck für Furore sorgte.

Der TuS Schnaittenbach darf gar keinen Punkt mehr liegen lassen, will er zumindest noch an den zweiten Rang heranschnuppern. Zu Gast ist die DJK Gebenbach II, die immer für Überraschungen gut ist, und die daher auch gar nicht so einfach in die sportlichen Schranken zu weisen ist. Im Keller der Liga warten auf das extrem gefährdete Duo schwierige Auswärtshürden, denn auch die DJK Seugast hat mit ihrem Auswärtsspiel beim TSV Kümmersbruck einen dicken Brocken vor sich und wenn die DJK dort nicht gewinnt, steht sie felsenfest im Abstiegsgeschäft. Im Match SG Ehenfeld/Hirschau II gegen die punktgleiche SG Neudorf/Luhe II hat sich der Sieger auch theoretisch in Sicherheit gebracht - auch ein Teilerfolg würde beiden Mannschaften helfen.
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