A-Nord: Ursulapoppenricht trifft auf ESV Amberg
Ab- gegen Aufsteiger

Fünfter Spieltag in der A-Klasse Nord, der für das Führungsquartett heikle Auswärtshürden parat hat. Lediglich der SV Sorghof II hat Heimrecht, alle anderen Teams wollen die frisch erworbenen sportlichen Meriten auf fremdem Terrain verteidigen: Und da ist mit dem Match FSV Gärbershof gegen den SV Michaelpoppenricht ein richtiger Kracher dabei. Der TSV Theuern und die DJK Amberg läuten diesen Spieltag ein und dieser Gang wird für die gastierende Pongratz-Truppe, die sich nach dem sportlichen Absturz wieder gut gefangen hat, alles andere als ein Zuckerschlecken. Die Vilstaler sind zwar noch sieglos, haben aber dreimal sehr knapp verloren und am letzten Spieltag mit dem Unentschieden beim bisherigen Tabellenführer SV Michaelpoppenricht auch viele gute Kritiken eingesammelt.

Auf der Spitzenposition thront jetzt der FC Großalbershof, satte 16:4 Tore des Spitzenreiters unterstreichen den gelungenen Saisonstart. Sven Kronhöfer, der neue Trainer bei den Forsthofern, freut sich "über den großen Schub, den es im Verein selbst gegeben hat, und die Zugänge von zehn Migranten. Diese sind auch extrem zuverlässig und immer im Training." Daher tummeln sich am Sportgelände des FC Großalbershof zu den Trainingseinheiten um die 35 Sportler - es rührt sich was. Umso mehr personelle Alternativen hat auch der Coach, der bei der nächsten Ausgabe bei der SG SV Etzenricht II/TSG Weiherhammer II einen weiteren Erfolg holen will, denn "ich spiele Fußball, weil ich gewinnen will."

Gut in die Saison gekommen ist auch der SV Sorghof II, ebenso wie der SV Michaelpoppenricht und der FC Großalbershof noch unbesiegt. Die "kleinen Indianer" erwarten den Absteiger FC Freihung, der bisher einen Dreier an Land ziehen konnte, aber als Außenseiter gelten muss.

Im Gegensatz zum Vorjahr muss der SV Freudenberg II bisher die etwas kleineren Bötchen backen - lediglich ein Dreier ziert die Habenseite. Aber diese sportlich überschaubar guten Umstände gelten auch für den Gast, den TSV Kümmersbruck, der einen gewaltigen personellen Aderlass verkraften muss. Das konnte gar nicht spurlos am Verein vorübergehen, und somit hängt zurzeit auch die rote Laterne in Kümmersbruck.

Nach zwei Siegen hat sich der FV Vilseck II auf Platz sechs gestemmt und geht mit einer Portion Optimismus in das Spiel gegen die SG Neudorf/Luhe II. Die Gäste sind zwar Tabellennachbar, geizen aber wie schon in der Vorsaison mit eigenen Treffern. Ex-Kreisklassist Ursulapoppenricht hat Heimrecht gegen den Aufsteiger ESV Amberg, und die Jungs von Coach Binner wollen unbedingt einen Heimdreier", um sich wieder in vorderen Tabellenregionen einnisten zu können. Die Eisenbahner haben in den bisherigen 360 Minuten erst einen Treffer erzielt.
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