Ab 1. Oktober Ulrich Müller, Christiane Hellbach und Alfred Höß
Drei neue OTH-Vizepräsidenten

Amberg/Weiden. (cf) Drei neue Vizepräsidenten stehen an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden (OTH) mit dem Beginn des neuen Semesters am 1. Oktober in Verantwortung: Für die Professoren Andrea Klug (neue Präsidentin) und Reiner Anselstetter (65, Ruhestand) folgen die Professoren Christiane Hellbach (51), Ulrich Müller (54) und Alfred Höß (52). Der Hochschulrat wählte sie mit überwältigender Mehrheit und erhöhte die Zahl der Vize-Präsidenten von bisher zwei auf nunmehr drei.

Führende Positionen

Die drei neuen Vertreter von Präsidentin Klug sind in der Hochschullandschaft bekannte (und angesehene) Persönlichkeiten. Der seit 1999 an der OTH lehrende Prof. Dipl.-Ing. Müller leitet den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen und wirkte lange Jahre als Senatsvorsitzender. Beruflich bekleidete er vorher in der Industrie führende Positionen bei der Verfahrenstechnik. Prof. Alfred Höß unterrichtet seit 1995 an der OTH im Studiengang Elektrotechnik, Medien und Informatik, ist Mitglied des Senats und Fakultätsrats. Er arbeitete bei Siemens an verantwortlicher Stelle in der Medizin- und Automobiltechnik. Prof. Christiane Hellbach widmet sich seit 2009 an der OTH dem Handelsmanagement. Sie ist Frauenbeauftragte und war vor ihrer wissenschaftlichen Laufbahn als Geschäftsführerin für den Vertrieb bei NKD tätig.

Verbundenheit mit Region

"Wir waren eine ganz gute Truppe." Der scheidende Vize-Präsident Prof. Anselstetter vergegenwärtigt im Gespräch mit unserer Zeitung schmunzelnd das "gute Miteinander" an der OTH. 12 Jahre lang - seit 2003 - stand der heute 65-Jährige in Verantwortung. Den gewaltigen Sprung seit seinem Eintritt 1999 an der OTH verdeutlichen die Zahlen: von 837 Studierenden auf 3500, von 7 Studiengängen auf 20. "Professor Erich Bauer prägte diese Entwicklung als zentrale, wichtige Figur." Als den Höhepunkt dabei wertet Anselstetter die Ernennung zur OTH im Verbund mit Regensburg.

Anselstetter würdigt die Verbundenheit der Hochschule mit der Region und den unternehmerische Aspekt im wissenschaftlichen Betrieb. Der Professor für Betriebswirtschaftslehre (Handelsmanagement und Unternehmensgründung) hatte damals diesen Studiengang gegründet und setzte in den letzten Jahren einen Schwerpunkt auf E-Commerce und Online-Handel. Seine Handschrift tragen auch das ATZ in Amberg und das WTC in Weiden. Das geplante "E-Haus" am Standort Weiden geht auf Initiative Anselstetters zurück. Hier sollen die Online-Kompetenzen zusammenführt werden.

Auch sein eigenes "Institut für Handelsmanagement" hat seinen Sitz im WTC. Hier will Prof. Anselstetter weiter sein Fachwissen und seine Erfahrung einbringen, gerade bei integrierten Stadtentwicklungs- und Regionalkonzepten.
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