Ab 2016 darf beim Wenden nicht mehr ohne Einweiser zurückgestoßen werden
Linien-Busse in Bedrängnis

Die Citybuslinie 6 kann in Eglsee nicht vorschriftsgemäß wenden. Hier muss eine Änderung her. Archivbild: Hartl
Eine Unfallverhütungs-Vorschrift, die Übergangsfristen bis 2016 einräumt, bringt den Zweckverband Nahverkehr Amberg-Sulzbach (ZNAS) in Bedrängnis. Ist beim Wenden das Zurückstoßen eines Linienbusses nötig, muss ein Einweiser dieses Manöver überwachen. Die Alternative heißt in der Regel neue Linienführungen oder Wendehammer.

Mit zwei Varianten dieses Problems musste sich jetzt der Verkehrsausschuss befassen. Für die Citybus-Linie 7 (Luitpoldhöhe) kommt es zu einer geringfügigen Änderung der Linienführung im Sinne eines Ringverkehrs. Ab der Einmündung Dr.-Robert-Strell-Straße wird in Fahrtrichtung Westen die Hörburgerstraße deshalb mit einer Einbahnregelung versehen. Das bedeutet, dass die Linie künftig bergab über die Hörburgerstraße und bergauf über die Dr.-Robert-Strell-Straße geführt wird.

Eine komplizierte Situation ergibt sich für die Citybus-Linie 6 nach Eglsee. Dort ist nach dem bisherigen Stand ein Wendehammer unumgänglich. Den dürfte es aber frühestens Ende 2016 mit der Erschließung des Baugebiets "Im Drillingsfeld" geben. Für knapp ein Jahr muss ein Provisorium gefunden werden.

Schleife zu teuer

Welches, ist noch nicht klar. Oberbürgermeister Michael Cerny schloss vor dem Verkehrsausschuss nicht aus, eventuell sogar an eine Einweiser-Lösung zu denken. Denn bisherige Überlegungen in Richtung einer übergangsweisen Wendeschleife wurden von der Tiefbauverwaltung auf rund 40 000 Euro beziffert.
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