Ab sofort für die AZ-Weihnachtsaktion bewerben - Familien, Bedürftige oder Vereine bekommen ...
Ab jetzt hilft wieder wünschen

Wunsch aufschreiben - und ab die Post: Vereine, Institutionen oder Privatpersonen können sich ab sofort für die AZ-Aktion bewerben. Bild: Hartl
Wunder bewirkt sie nicht. Aber kleine Wünsche gehen damit sicher in Erfüllung. Im Dezember startet die Amberger Zeitung wieder eine Wunschaktion. Jeder, der ein Bedürfnis oder Anliegen hat, kann sich an die Redaktion wenden. Der Aufruf ergeht an Vereine, Institutionen, Verbände, (soziale) Einrichtungen, aber besonders auch an Privatpersonen oder Familien, die in Notlage geraten sind und Unterstützung benötigen.

2007 zum ersten Mal

Die Palette war in den vergangenen Jahren umfangreich: Hunderte Wünsche konnten bisher veröffentlicht werden, denn die Aktion der Amberger Zeitung startete zum ersten Mal 2007. Nach einem Jahr Pause gibt es heuer wieder Gelegenheit, sich für ein "Fenster" bei der Wunschaktion zu bewerben.

Zahlreiche AZ-Leser nahmen die Gesuche sehr ernst und traten eine Welle der Hilfsbereitschaft los. Die Resonanz war zum Teil r überwältigend. Ob es eine Therapieschaukel für einen schwerbehinderten 18-Jährigen war (2009), ein gepolsterter Laufstall für einen Einjährigen mit Glasknochen (2009), Weihnachtsgeschenke für zwei Kinder, deren Eltern Hartz IV beziehen (2010), oder der Zuschuss zur Delfin-Therapie für einen Jugendlichen im Wachkoma (2012): Die Leser der Amberger Zeitung haben bewiesen, dass ihnen das Schicksal ihrer Mitmenschen nicht egal ist. Aber auch viele andere, auch "kleine" Wünsche konnten erfüllt werden - was nicht minder eine Anerkennung verdient.

So erhielten beispielsweise die Asylbewerberinnen, die von der Caritas-Beratungsstelle für Flüchtlinge betreut werden, viele Nähmaschinen (2007). Die Elternschule suchte Hilfe beim Wändestreichen und wurde in der Nachbarschaft fündig (2007). Die Katholische Studierende Jugend wurde mit einer riesigen Auswahl an Gesellschaftsspielen überrascht (2008). Oder die Mittagsbetreuung an der Max-Josef-Schule: Die Schüler bekamen von einem örtlichen Elektro-Markt Spülmaschine und Herd geschenkt (2010).

Hilfe "unter Nachbarn"

Das sind nur einige wenige Beispiele, wie schnell und oftmals auch unbürokratisch in der Vorweihnachtszeit geholfen werden konnte. Besonders die Tatsache, dass die Hilfe direkt in der Region - also "unter Nachbarn" - ankommt, veranlasste die Leser in der Vergangenheit, zu spenden oder zu unterstützen.

Wohin mit dem Wunschzettel?

Wer heuer bei der Aktion dabei sein will oder jemanden kennt, der Hilfe verdient hätte, schickt seinen Wunschzettel am besten per E-Mail an wunsch@zeitung.org oder per Post (Amberger Zeitung, "Wunschaktion", Mühlgasse 2, 92224 Amberg). Der Brief kann auch direkt beim Verlagshaus eingeworfen werden. Rückfragen sind telefonisch in Ausnahmefällen auch unter 0 96 21/ 306-258 möglich. Im Wunschzettel sollte beschrieben werden, wer oder was hinter dem Anliegen steckt und wie geholfen werden kann. Die Redaktion behält sich vor, aus den eingehenden Briefen auszuwählen. (roa)
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2014 (9311)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.