Aber es kostet leider nichts
Angemerkt

Amberg in der Oberpfalz
02.06.2014
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Natürlich, es ist völlig sinnfrei, produziert nichts außer viel Luft und steigert das Bruttosozialprodukt allenfalls im Promillebereich - wenn überhaupt. Trotzdem finden sich Jahr für Jahr Leute, die in albernen Gummidingern wie Booten oder Inseln die Vils hinabtreiben, sich gegenseitig fotografieren oder von den Ufern aus geknipst werden, dabei fröhlich grinsend winken und die grauenhafte Musik über sich ergehen lassen, welche Musikanten auf schwankendem Terrain zu machen versuchen.

Das Luftboottreffen ist mit Sicherheit einer der überflüssigsten Termine im Jahreskalender. Und doch scheint es eine magische Anziehungskraft auf eine Vielzahl von Menschen zu haben. Denn da sind nicht nur die, die auf der kalten, braunen Brühe vor sich hindümpeln. An den Rändern und auf den Brücken stehen ja auch noch welche, die offenbar ihren Spaß dabei haben. Obwohl sie überhaupt nichts dafür zahlen müssen.

Mal im Ernst: Das Luftboottreffen wird leider immer noch zu wenig wahrgenommen. Es ist und wäre für die Stadt Amberg eine Veranstaltung, die man zu einem tollen "Event" ausbauen könnte. Mit vielen Teilnehmern und Zuschauern. Aber es kostet ja leider nichts...

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Kontakt mit dem Autor:

andreas.ascherl@zeitung.org

Polizeibericht Beamte beleidigt und bespuckt

Amberg. (tk) Freunde hat sich der 45-Jährige bei der Polizei sicher nicht gemacht. Am Freitag griff der Amberger um 20 Uhr mehrere Beamte an und beleidigte sie zudem auf massive Art und Weise. Vorangegangen war laut Bericht vom Wochenende eine Beleidigung unter Hausbewohnern.

Während des Einsatzes im Stadtgebiet sei der Amberger immer aggressiver geworden. Einen Beamten habe er mit Fäusten geschlagen. Die Polizisten setzten Pfefferspray sein, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Als der Amberger zur Dienststelle gebracht werden sollte, habe er sich erneut gewehrt, nach den Beamten getreten und diese sogar bespuckt. Resultat für den renitenten Randalierer war, dass er eine Blutentnahme und eine Nacht in der Inspektion über sich ergehen lassen musste. Die eingesetzten Beamten wurden leicht verletzt.

Ex-Mann randaliert vor der Tür

Amberg. (tk) Nur etwa zwei Stunden später hatten es die Polizisten mit den nächsten unangenehmen Zeitgenossen zu tun. Gegen 22 Uhr hatte eine Ambergerin am Freitag mitgeteilt, dass ihr 40 Jahre alter Ex-Ehemann vor der Tür steht und dort randaliert. Beim Eintreffen der Beamten war der Mann zunächst einsichtig, kehrte jedoch zehn Minuten später zurück. Da die Situation nicht anders entschärft werden konnte, sollte er in Gewahrsam genommen werden. Dabei wehrte er sich und beleidigte die Beamten.
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