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Lisa Wagemann (im Cockpit vorne) mit dem Prüfer Peter Engel nach ihren drei erfolgreich absolvierten Examinierungsflügen. Bild: luf

Frauen sind rar in Fliegerkreisen. Doch mit einer Quote von knapp zehn Prozent steht die Luftsportgruppe (LSG) Amberg nun recht gut da.

Nachdem es erst im August eine erfolgreiche Pilotenprüfung auf dem Amberger Flugplatz gegeben hatte, ging es im September gleich weiter. Während Fabian Donhauser als einer der jüngsten Piloten im Alter von 16 Jahren seine Ausbildung erfolgreich abschließen konnte, folgte ihm nun als nicht mindere Rarität im Flugsport Lisa Wagemann. Denn Frauen nehmen nicht allzu oft den Steuerknüppel in die Hand.

Nach wie vor sind sie über den Wolken unterrepräsentiert. Bei der Luftsportgruppe Amberg stellen derzeit vier weibliche Piloten ein knappes Zehntel der Aktiven im Verein. Schon diese eher mageren zehn Prozent gelten als nicht alltäglich und werden in Sachen Geschlechterverteilung als gut aufgestellt gewertet. Mit der frisch gebackenen Scheinpilotin Wagemann gibt es bei den Amberger Segelfliegern nun drei Lizenzinhaberinnen und eine Flugschülerin. Die 16-jährige Nicole Höpfner stieß erst während des Sommerfluglagers im Zuge eines Schnupperkurses zu dem Amberger Verein.

Zwei weitere Aspiranten auf den Pilotenschein haben derzeit bereits einen Teil oder die gesamte Theorieprüfung erfolgreich abgelegt und damit die erste große Hürde auf dem Weg in die Luft genommen. Mit erfolgreichen Prüfungen werden im Verein wieder Kapazitäten in der Schulung frei. Bis 31. Oktober geht die Saison, bis dahin wird bei gutem Wetter geflogen. Für erste Infos können sich Interessierte direkt an Piloten wenden oder die Vereinshomepage (www.lsg-amberg.de) nutzen.
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