Abschlussprüfungen an der Beruflichen Oberschule Amberg
Eine Woche im Dauerstress

Konzentration und analytisches Denken sind angesagt, wenn es im Fach Deutsch um die Textinterpretation geht. Bild: hfz
Annähernd 400 Schüler der Beruflichen Oberschule Amberg nahmen die schriftliche Abschlussprüfung im Fach Deutsch in Angriff. Bereits um 8 Uhr morgens wurde es für die 65 Absolventen der 13. Klassen ernst. Auf dem Weg zur fachgebundenen bzw. allgemeinen Hochschulreife mussten sie sich für eine von vier Aufgaben entscheiden.

Neben einem Sachtext über die mit grundlegenden Lebensentscheidungen angeblich überforderte "Generation Maybe" der 20- bis 30-Jährigen und einem Vergleich zweier Antikriegsgedichte von Tucholsky bzw. Bachmann standen noch zwei literarische Textaufgaben zur Auswahl. Ab 9 Uhr griffen auch die Schüler der 12. Klassen ins Geschehen ein. Das Ziel der Fachhochschulreife vor Augen, wartete als erste Hürde entweder ein Sachtext, der die staatliche Überreglementierung des alltäglichen Lebens zum Thema hatte, oder die analytische Beschäftigung mit der Kurzgeschichte "Kitamakura oder 49 Tage" von Franka Potente bzw. einer Szene des Brecht-Stücks "Furcht und Elend des Dritten Reiches". Es folgen Prüfungen mit dem profilgebenden Fach Physik, Betriebswirtschaftslehre oder Pädagogik und Psychologie und die Abschlussprüfungen im Fach Englisch und Mathematik. Anfang Juli beenden die optionalen mündlichen Einzelprüfungen den Prüfungsmarathon.
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